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Betriebsferien: Lokal Zeitgeist irritiert

Stadthagen / Gastronomie Betriebsferien: Lokal Zeitgeist irritiert

Das Lokal Zeitgeist am Marktplatz macht derzeit Betriebsferien. Auf einem Zettel an der Eingangstür ist zu lesen, dass diese bis zum 23. November dauern sollen. Und das kurze Zeit, nachdem das Restaurant wegen eines Einbruchs eine mehrwöchige Zwangspause eingelegt hatte.

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Stadthagen. Die erneute Schließung heizt die Gerüchte an, die Zeit des Zeitgeistes in Stadthagen sei endgültig abgelaufen.

Während Betriebsleiter Christopher Rehder sich in der Vergangenheit vehement gegen die Gerüchte gewehrt und betont hatte, es gebe kein Ablaufdatum für das Zeitgeist, will er sich mittlerweile nicht mehr dazu äußern.

Hat das Zeitgeist eine Zukunft in Stadthagen? Vermieter Jochen Kreft hat darauf auch keine Antwort. Allerdings habe er sich ebenfalls über die erneute Pause mit der Begründung „Betriebsferien“ gewundert. „Was dahinter steckt, wissen wir auch nicht. Wir werden in Kürze das Gespräch mit Herrn Kretschmer suchen“, erklärt Kreft. Marco Kretschmer ist Geschäftsführer des Restaurants.

Den Gerüchten weiteren Auftrieb verleiht die Tatsache, dass die Räumlichkeiten im Maklerportal Immobilienscout24 offenbar zur Verpachtung angeboten werden. Eine telefonische Anfrage der SN bei Zeitgeist-Geschäftsführer Marc Kretschmer blieb unbeantwortet. So bleiben viele Fragen offen, die sich auch die benachbarten Gastronomen stellen.

„Wie kann ich gerade jetzt, nach einer derart langen Zwangspause, Betriebsferien machen?“, fragt sich ein Wirt, der namentlich nicht genannt werden möchte. Der November sei neben dem Dezember der Hauptmonat in der Gastronomie. „Viele Betriebe haben ihre Weihnachtsfeiern mittlerweile vorverlegt, außerdem startet die Grünkohlsaison und es ist Enten- und Gänsezeit. Gerade jetzt hat man die Gelegenheit, die schwächeren Monate durch besonders viel Umsatz auszugleichen. Mein Laden ist derzeit immer voll.“

Auch die Begründung der Zwangspause mit dem Hinweis, es sei die Registrierkasse gestohlen worden, sorgt in der Gastronomieszene für Stirnrunzeln. „Wenn mir das passiert wäre, hätte ich mir eine Ersatzkasse für 50 Euro besorgt. Für den Übergang geht das durchaus. Das Finanzamt würde das nicht beanstanden, wenn man nachweislich Opfer eines Einbruches geworden ist.“ ber

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