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Bewegungsbecken doch erst im Februar fertig

Tropicana Stadthagen Bewegungsbecken doch erst im Februar fertig

Eine Ungenauigkeit von zwei Zentimentern lässt die baldige Fertigstellung des neuen Bewegungsbeckens im Tropicana in Stadthagen platzen. Ein Fliesenlegerbetrieb habe ungleichmäßig gearbeitet, wie Geschäftsführer Helmut Kirchhöfer erklärt. Bis Februar 2018 könne sich die Eröffnung nun verzögern.

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Bis das Bewegungsbecken genutzt werden kann, dauert es noch eine Weile.

Quelle: Archiv

Stadthagen . „Der ganze Fliesenkopf muss wieder herunter und neu verlegt werden. Das Wasser muss überall gleichmäßig über den Beckenrand fließen und durch die Überlaufrinne in die Schwallwasserkammer strömen können, damit es ständig gefiltert wird. Trockenflächen dürfen am Rand nicht entstehen“, sagt Kirchhöfer. Ein Ingenieur habe den Mangel am Beckenrand kürzlich per Lasermessung entdeckt. „Sonst hätten wir das erst bemerkt, wenn das Wasser im Becken steht“, sagt der Geschäftsführer. Gegenüber dem Handwerksbetrieb werde er die Korrektur jetzt einfordern. Der Betrieb ist nach Kirchhöfers Meinung mit zu wenig Personal zu Werke gegangen.

Den letzten Eröffnungstermin im August hatte das Tropicana zwar längst verfehlt, mittlerweile seien die seit Oktober 2016 laufenden Arbeiten der rund 20 Gewerke aber zügig vorangekommen. „Die Fliesenarbeiten haben alles verzögert, die großen Sachen haben wir aber im Griff“, sagt Kirchhöfer. Insgesamt werde der Bau teurer als geplant. Genaue Zahlen nennt Kirchhöfer noch nicht.

Nun kommen vorerst Trockenarbeiten an die Reihe: Ein Hubboden füllt bereits das 200 Kubikmeter fassende Becken aus, damit darüber die Deckenverkleidung- und Beleuchtung in den nächsten zwei Wochen installiert werden kann. Danach werde sich ein Maler Decke und Wände vornehmen.

Vereine werden zeitnah informiert

Parallel dazu werde die Montage der Raumlüftung und Wassertechnik abgeschlossen und an die Gebäudeleittechnik angepasst. Zu guter Letzt müsse die ganze Anlage anlaufen und per Farbprobe überprüft werden, ob das Wasser richtig strömt, was noch einmal drei Wochen in Anspruch nehmen werde. „Wir können nur um Geduld bitten und werden die Vereine, die auf die Nutzung warten, zeitnah informieren“, verspricht Kirchhöfer.

So muss sich beispielsweise die Versehrten-Sport-Gemeinschaft (VSG) für ihre Funktionsgymnastik weiterhin mit den übrigen Becken begnügen. Elf VSG-Gruppen mit je 15 Teilnehmern nutzen das Tropicana derzeit wöchentlich. „Die Nachfrage ist bei uns sehr groß. Wir bekommen fast täglich Anrufe von Menschen mit Gelenk- oder Rückenproblemen, die an den Kursen teilnehmen wollen“, erklärt die VSG-Vorsitzende Alexandra Görlich. Nur mit ärztlichem Rezept haben die Teilnehmer Anspruch auf einen Gruppenplatz. Wartelisten führe die VSG nicht, „damit könnten wir theoretisch aber dicke Bücher füllen“, sagt Görlich.

Bislang müsse sie die Interessenten an die Badewonne in Nordsehl verweisen. Görlich hofft, bis zu drei weitere Gymnastik-Gruppen anbieten zu können, wenn das neue Becken in Stadthagen eröffnet wird.  geb

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