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Bewegungsbecken ist größter Posten

Etatentwurf Bewegungsbecken ist größter Posten

8,3 Millionen Euro sollen fließen. Diese Summe will die Stadt gemäß dem Entwurf für den städtischen Etat 2016 im laufenden Jahr in Investitionen stecken. Die Beratungen darüber in den Fraktionen und Fachausschüssen stehen in den kommenden Wochen noch bevor, die Entscheidung fällt der Rat am 29. Februar.

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Stadthagen (ssr). Mit 1,7 Millionen Euro stellt das geplante Bewegungsbecken am Tropicana mit Abstand den größten Brocken dar. Diese Großinvestition gilt als erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit des Freizeitbades zu erhalten.
Für Sanierungsprojekte im Areal Vornhäger/Lauenhäger Straße sind im Etatentwurf pauschal Ausgaben in Höhe von 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Dabei geht es unter anderem um Grunderwerb sowie um Tiefbaumaßnahmen und Planungskosten. Für das Projekt „Städtebaulicher Denkmalschutz Altstadt“ sind 1,45 Millionen Euro im Etat verankert. Dieses Geld soll ebenso vor allem für Grunderwerb und für Maßnahmen im Tiefbau und Planungskosten eingesetzt werden.
Vorangehen soll es in diesem Jahr auch mit dem Ausbau der Straße Am Georgschacht (Ahornallee). Für dieses stark im Fokus stehende Projekt sind 870 000 Euro eingeplant. Weitere Vorhaben mit Blick auf Straßen: Nachausgebaut werden drei Straßen im so genannten Nachtjackenviertel – die Marienstraße (130 000 Euro), der Annaweg (120 000 Euro) und die Hedwigstraße (80 000 Euro). Schließlich sind 110 000 Euro eingeplant für den Bau einer Erschließungsstraße im Baugebiet Am Helsengrundbach.
285 000 Euro sind vorgesehen für die Herstellung eines lange umstritten gewesenen Hybridrasenplatzes am Jahnstadion. Um sich am Programm des Landkreises zur besseren Breitbandversorgung vor Ort zu beteiligen, soll ein Investitionszuschuss in Höhe von 233 000 Euro fließen. Die St.-Martini-Kirchengemeinde erhält einen Zuschuss in Höhe von 150 000 Euro für den Ausbau des Kindergartens Schatzkiste. In den Ausbau neuer Räumlichkeiten in der Kita Fasanenweg sollen 100 000 Euro gesteckt werden. Für Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Sporthalle Am Stadtturm werden 70 000 Euro in die Hand genommen.
Schließlich umfassen die geplanten Investitionen eine lange Liste an Anschaffungen von Sachvermögen. Den dicksten Batzen stellt mit 320 000 Euro der Ersatz eines Rüstwagens für die Feuerwehr dar. 160 000 Euro sind für den Erwerb einer neuen Kleinkehrmaschine eingebucht. Insgesamt 130 000 Euro sollen dem Ersatz abgängiger Fahrzeuge des Baubetriebshofes dienen. Es folgen eine Reihe kleinerer Posten, beispielsweise eine neue Tresenanlage für den Ratskeller (45 000 Euro) und die Beschaffung eines neuen Salzstreuers für Winterdienstfahrzeuge (27 000 Euro).
Angesichts des Etatdefizits in Höhe von 7,2 Millionen Euro ist wichtig anzumerken: Sämtliche großen Investitionsposten basieren auf politischen Beschlüssen der Ratsgremien.

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