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Bewegungsparcours für Senioren am Ostwall

Geld soll von Stiftung kommen Bewegungsparcours für Senioren am Ostwall

Eine wichtige Frage rund um den Bewegungsparcours in Stadthagen ist geklärt, nämlich die des Standortes. Die vier Fitnessgeräte für Senioren sollen am Ostwall gegenüber dem Spielplatz aufgestellt werden. Das Geld dafür soll aus Spenden kommen – ein sehr großer Teil von der Volksbank.

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Quelle: Archiv

Stadthagen.  Der Seniorenbeirat hofft auf einen Betriebsbeginn im Sommer 2018. Der Vorsitzende Axel Wiegand hat den aktuellen Stand während der jüngsten Sitzung des Gremiums vorgestellt. Als aus der Versammlung der Vorschlag kam, zur Besprechung weiterer Details noch ein Zusammentreffen abzuwarten, wandte Wiegand ein, der Beirat müsse sich sputen.

Nur teilweise wird der Park nämlich mit öffentlichem Geld finanziert. Weitere Mittel will der Beirat aus Spenden gewinnen, von denen der Löwenanteil vom Stiftungsrat der Volksbank Hameln-Stadthagen bewilligt werden müsste – dem ein entsprechender Antrag samt Kostenplan bis Ende September vorliegen muss.

Wie Wiegand nach der Sitzung gegenüber den SN verdeutlichte, hat die Stadt rund 12.000 Euro für die Pflasterung der mehr als 60 Quadratmeter großen Fläche in den Haushalt eingestellt. „Der Betrag steht also fest, und wenn es mehr kostet, kann die Stadt nicht einfach mehr geben“, sagt Wiegand.

4000 Euro pro Stück

Und: Die Kosten für die Fitnessgeräte sind nicht enthalten. Wiegand zufolge dürften Rückentrainer, Beintrainer, Rückenmassagegerät und Schultertrainer – der ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet – mit bis zu 4000 Euro pro Stück zu Buche schlagen.

Deshalb wird der Beirat sich bei der Volksbank um 15.000 Euro bemühen, so Wiegand. „Aber es ist ja nicht garantiert, dass der volle Betrag genehmigt wird“, sagt der Vorsitzende. Entsprechend werde auch auf anderen Wegen um Spenden geworben, nur eben kleinere, zum Beispiel für die Beschilderung des Geländes.

Einführung durch Physiotherapeutin

Den Antrag beim Stiftungsrat wird indes nicht der Seniorenbeirat selbst stellen, weil das ein eingetragener Verein tun muss, wie der Vorsitzende Wiegand vor den Beiratsmitgliedern erklärte. Einspringen wird an dieser Stelle die Alte Polizei.

Sind die Kostenfragen geklärt, geht es an die weitere Planung. Eine Überlegung ist, an einem Tag in der Woche eine Stunde mit einer Physiotherapeutin anzubieten, die in die Benutzung der Geräte einführt. Ein Mitglied des Seniorenbeirates hat bereits einen entsprechenden Kontakt hergestellt.  jcp

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