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Blitzende Drahtesel und lehrreiche Momente

Stadthagen / Fahrrad- und Umwelttag Blitzende Drahtesel und lehrreiche Momente

„In die Stadt – mit dem Rad“: Das Motto des fünften Fahrrad- und Umwelttages ist Freitagvormittag Programm gewesen. Wohin das Auge auch blickte, säumten unzählige Schulkinder mit ihren Drahteseln den Stadthäger Marktplatz und beteiligten sich an den vielen bunten Mitmachaktionen, die angeboten wurden.

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Am Fahrradtag muss der Drahtesel sauber sein: Die Klasse 6f des Ratsgymnasiums nimmt sich mit großer Motivation den verschmutzten Stellen an.

Quelle: par

Stadthagen (par). Eberhard Greuel, Sprecher des Organisationsteams, zeigte sich mit der Resonanz zufrieden und freute sich, dass alle an einem Strang zogen. „Wir appellieren mit dieser Aktion an die Stadt – schon mit einfachen Mitteln kann man zur Schonung der Umwelt beitragen. Es muss mehr für die Fahrradfahrer getan werden“, forderte er.

Mit viel Engagement und Enthusiasmus betrieben die Schüler, die von allen Schulen der Kreisstadt stammten, ihre jeweiligen Stände. Vom Einsatzwillen konnten sich besonders jene Besucher überzeugen, die das Angebot wahrnahmen, ihr Rad putzen zu lassen. „Das hätte sich mein Fahrrad heute nicht träumen lassen, dass es so sauber wird. Die Schüler machen das toll“, sagte die spontan vorbeigekommene Gertraud Bartje lachend, die gerne eine kleine Spende gab.

Auch an anderen Ecken des Marktplatzes war eine Menge los. Ein Fahrrad-Flohmarkt, eine Mitmachaktion zum Thema Stau, unterschiedliche Parcours, bei denen viel Geschicklichkeit gefragt war, eine Sitzplatz-Demonstration zum Platzverbrauch von Personenkraftwagen und Bussen sowie Vorführungen von Schülern mit Einrädern sorgten für lehrreiche Unterhaltungsmomente. Die „Fahrraddetektive“ klärten ihre Schulkameraden unterdessen über die Bedeutung von Verkehrsschildern auf.

Auch die Polizei und das Technische Hilfswerk (THW) beteiligten sich an der Aktion und gaben Tipps zum sicheren Fahren oder dem Umgang mit dem toten Winkel. Der Gartenbauverein, Vertreter von Parteien sowie die AOK nutzten die Veranstaltung, um über individuellen Schwerpunkte aufzuklären.
„Ihr seid der Wegweiser für unsere Politik, denn es ist wahrhaftig fünf vor zwölf“, erklärte Merve Neumann-Tietzer, stellvertretende Bürgermeisterin der Kreisstadt. Auf dem Marktplatz müssten zunächst einmal mehr Fahrradständer zur Verfügung gestellt werden, merkte sie an.

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