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Stadthagen Stadt Brauerei führt Verhandlung
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Brauerei führt Verhandlung
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00:16 23.09.2013
Silberstreif am Horizont: Für die Schaumburger Privat-Brauerei gibt es derzeit vier Interessenten Quelle: rg
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Von Christoph Oppermann

Stadthagen. Bis Mitte dieser Woche waren drei Interessenten im Rennen, am Mittwoch hat sich nach Angaben des Brauerei-Geschäftsführers Friedrich-Wilhelm Lambrecht ein weiterer Aspirant gemeldet. Mit einem der drei ersten Anwärter gibt es nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Sascha Bibiha auch ernsthafte Gespräche. Diese sollen bis zum 10. Oktober Klarheit bringen. Zu diesem Termin erwarten Lambrecht und Bibiha ein bindendes Angebot. Der Jurist gibt sich vorsichtig optimistisch: „Das kann was werden.“ Der Interessent bemüht sich laut Bibihas nicht nur um die GmbH, die im Frühsommer Schlagseite bekommen hatte, sondern auch um die Besitzgesellschaft. Konkret bedeutet das die Chance, dass an St. Annen weitergebraut wird und die bisher beschäftigten Mitarbeiter ihre Stellen behalten könnten. Auch die Biermarke könnte so erhalten bleiben.

Auch der laufende Betrieb gestaltet sich nach Darstellung Lambrechts und Bibihas derzeit recht reibungslos: Alle Mitarbeiter seien wieder mit von der Partie, niemand habe sich krankgemeldet und: „Wir brauen jeden Tag.“ Damit ist aktuell auch ein weiteres Problem vom Tisch: Die Versorgung des Stadthäger Oktoberfestes. Das geht vom 18. bis 20. Oktober mit dem Krammarkt über die Bühne, und mit dieser Kombination soll es erstmals echte Wiesn-Atmosphäre geben. Das Schaumburger Festbier wird nun auch dazu ausgeschenkt.

Positiv gestaltet sich nach Darstellung Lambrechts auch die Solidarität mit der Marke. Da bleibe es nicht bei Bekundungen, sondern aus dem „Flaschenbier-Minus“ sei ein leichtes Plus beim Absatz des abgefüllten Getränks geworden. Auch die Auszahlung der Löhne und Gehälter, so Bibiha, ist momentan kein Problem: „Das Unternehmen ist aufgestellt.“

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