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Bürger um ihre Sicherheit besorgt

Umfrage der Jungen Union Bürger um ihre Sicherheit besorgt

Stadthagens Bürger fühlen sich offenbar in ihrer Stadt nicht mehr sicher. Dies hat eine nicht repräsentative Umfrage der Jungen Union (JU) auf dem Marktplatz ergeben.  An einer aus Kartons aufgestapelten „Klagemauer“ brachten die Stadthäger Zettel mit ihren Wünschen und Fragen an.

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Der Vorsitzende der JU, Jannik Zielinski (von links), und sein Stellvertreter Johannes Henning nehmen die Kritik von Ingo Müller an dem Zustand Stadthagens entgegen. 

Quelle: vr

Stadthagen. Die Bürger sind nach Worten von Jannik Zielinski, Vorsitzender der JU, um ihre Sicherheit besorgt: „Die pöbelnden Passanten, zum Beispiel auf dem Marktplatz, stellen für viele Stadthäger ein Problem dar.“Aufgrund der besorgten Stadthäger möchte die JU auf die Stadtverwaltung und die Polizei zugehen und diese auffordern, an Stellen, die für besondere Unruhen bekannt sind, öfter zu kontrollieren. „Besonders in den Abendstunden sollten mehr Streifen unterwegs seien“, meinte Zielinski.

Mangelnde Sauberkeit

Ein weiteres Problem für einige Befragte ist die – aus ihrer Sicht – mangelnde Sauberkeit in der Innenstadt. „Nicht nur nach Abifeten liegen um die Festhalle herum Unmengen an Flaschen und zerbrochenem Glas“, ärgerte sich Ingo Müller. „Auch bei anderen Veranstaltungen wie dem Sportlerball liegen am nächsten Morgen überall die Flaschen rum.“ Müller sei nicht der Einzige gewesen, der sich über den vielen Müll und die schlechte Pflege der Grünanlagen beschwert hatte, erklärte Zielinski.

Erneut aufgegriffen wurde auch das Thema Leerstände. „Um das Problem in den Griff zu bekommen, benötigt die Stadt ein besseres Management und eine bessere Vermarktung“, so der JU-Vorsitzende. Mit den Anregungen der Bürger möchte die JU ihr Wahlprogramm für die kommende Kommunalwahl aufbauen. „In dieser Form sind wir das erste Mal auf die Mitbürger zugegangen“, sagte Zielinski. Als Vorbild habe die CDU-Aktion „Wo drückt der Schuh?“ gedient. Auch dabei seien die christlichen Politiker in den direkten Dialog mit den Bewohnern gegangen.

Vorbereitung auf die Wahl

„Wir betreiben sozusagen Feldforschung“, erläuterte der stellvertretende JU-Vorsitzende Johannes Henning. „Die Anregungen der Bürger werden wir dann direkt in die Vorbereitung unseres Wahlprogramms mit aufnehmen.“ Des Weiteren wollten sich die jungen Politiker und der neue Vorstand den Mitbürgern mit der Veranstaltung vorstellen, so Zielinski.

Die geäußerten Wünsche und Fragen der Passanten möchten die jungen Politiker auf ihrer Homepage und in sozialen Netzwerken wie Facebook zusätzlich aufgreifen und kommentieren. Aus Sicht der JU habe sich die „Klagegespräche“-Aktion gelohnt. „Wir haben viele Rückmeldungen bekommen“, freute sich Zielinski. vr

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