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Bürgermeister über SPD-Kritik „verwundert“

Alle Kinder sollen selbe Schule besuchen Bürgermeister über SPD-Kritik „verwundert“

Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) hat auf SN-Anfrage klargestellt, warum seine Kinder die Grundschule An der Bergkette besuchen, obwohl die Familie im Einzugsbereich der Grundschule Am Sonnenbrink wohnt.

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Quelle: pr.

Stadthagen.  Diese Frage hatte die SPD im Nachgang zur Debatte um Gewalt- und Mobbingvorwürfe am Sonnenbrink aufgeworfen. „Als unsere beiden ältesten Kinder eingeschult wurden, haben wir noch an der Bergkette gewohnt und hatten zudem in der Nähe der Grundschule An der Bergkette ein Baugrundstück reserviert“, erläuterte Theiß.

Nach dem Umzug der Familie in die Kernstadt sei es darum gegangen, dass alle vier Kinder an einer Grundschule beschult werden. „Und zwar weil es für die Kinder gut ist“, begründete Theiß, „und weil es für meine schwer erkrankte Ehefrau vom Management her eine deutliche Erleichterung ist, wenn die Kinder an einer Grundschule sind.“

Dieses Vorgehen habe nichts damit zu tun, dass es sich gegen eine bestimmte Grundschule richte. Sondern vielmehr sei die Grundschule An der Bergkette „zum damaligen Zeitpunkt unsere erste Anlaufstelle“ gewesen. Für das Vorgehen seien zudem ordentliche Anträge gestellt und von der Grundschule Am Sonnenbrink auch genehmigt worden, betonte Theiß.

Der Bürgermeister fügte hinzu, er finde es „schade“, dass die SPD in diesem Zusammenhang „Sachliches mit Persönlichem verknüpft“ habe. Er sei davon ausgegangen, „dass das mit dem Wahlkampf beendet war“. Er gehe nicht davon aus, so Theiß, „dass so etwas den zukünftigen Umgang der SPD mit mir prägen wird“.

„Verwundert“ zeigte sich Theiß über die Kritik der SPD, er habe sich in die Konflikte an der Grundschule Am Sonnenbrink eingemischt, um schnelle Schlagzeilen zu produzieren. „Da kümmert man sich um eine Sache und dann wird daraus ein Vorwurf gemacht.“ Er habe auf die öffentliche Berichterstattung und auf Anfragen von Bürgern reagiert. Das sei keine Einmischung, sondern „eine intensive Begleitung der Gespräche in der Schule“ gewesen.

Ein guter Schulträger „kümmert sich nicht nur darum, dass die Räume warm sind, sondern versucht zu helfen, wenn Probleme auftreten“. Mit Blick auf die Sozialarbeiterin kündigte Theiß an zu eruieren, ob deren Tätigkeitsfelder optimiert werden können.   ssr

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