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Bürgerpaten stehen in den Startlöchern

Stadthagen Bürgerpaten stehen in den Startlöchern

Das von Bürgermeister Oliver Theiß initierte „Konzept Stadtbild“ nimmt immer konkretere Formen an. In der zweiten Oktoberhälfte soll der offizielle Startschuss erfolgen. Kern des Konzeptes für ein sauberes Stadtbild sind die sogenannten Bürgerpaten, die sowohl den Bauhof als auch die Stadtkasse entlasten sollen.

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Zahlreiche Stadthäger Schulen haben sich bereit erklärt, für ein sauberes Stadtbild Flächen im Schulumfeld sauber zu halten.ber

Stadthagen. Der erste Schritt ist gemacht: Für das „Konzept Stadtbild“ hat die Verwaltung bereits ein Logo gefunden. Unter vier Einsendern, allesamt von professionellen Mediengestaltern, habe sich ein Entwurf durchgesetzt, den Bürgermeister Oliver Theiß bei einer Infoveranstaltung in der zweiten Oktoberhälfte vorstellen will.

Dann soll zudem der offizielle Startschuss für das Projekt gegeben werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die sogenannten Bürgerpaten, die sich ehrenamtlich durch die Pflege von Grünanlagen um ein sauberes und schönes Stadtbild kümmern.

„Ich habe bereits drei feste Zusagen und noch viel mehr Anrufe erhalten, von Bürgern, die bereits in den Startlöchern sitzen“, zeigt sich Theiß mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. „So richtig los geht es dann im Oktober.“ Er sei zuversichtlich, dass sich dann noch einige Freiwillige mehr melden.

Auch viele Stadthäger Schulen seien an Bord. Dabei habe sich die Stadtverwaltung mit den Schulklassen bereits auf Flächen verständigt, für die diese die pflegerische Verantwortung übernehmen wollen. „Das sind natürlich Gebiete im unmittelbaren Schulumfeld. Alles andere wäre verantwortungslos“, betont Theiß.

Die genaue Aufgabenverteilung der Bürgerpaten steht indes noch aus. Im Oktober starte die Planung. „Dann wird auch absehbar sein, inwieweit der Bauhof durch die Ehrenamtlichen entlastet wird.“

Eine „Verlagerung von Aufgaben im Sinne einer größeren Effektivität“ hatte die rot-grüne Ratsgruppe mit Blick auf den Bauhof gefordert. Ebenso sei zu prüfen, ob der Einsatz von Fremdfirmen bei der Grünpflege Kosten spare.

Nach derzeitigem Stand ist es aus Sicht von Theiß durchaus vorstellbar, dass die Stadt Aufträge, die bisher an externe Firmen vergeben worden seien, kündigen und dadurch Geld einsparen könnte. „Hinzu kommt, dass durch die Entlastung des Bauhofes dann weitere Kapazitäten für die städtischen Mitarbeiter frei würden.“ ber

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