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Bürgerwald und Grünpflege

Stadthagen Bürgerwald und Grünpflege

Welche Schwerpunkte will sich der Klima- und Umweltausschuss in den nächsten Monaten und Jahren setzen? Darüber haben die Mitglieder jetzt während ihrer jüngsten Sitzung debattiert – und auch direkt eine Liste mit den drängendsten Themen erstellt, die als Basis ihrer Arbeit fungieren sollen.

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STADTHAGEN. Wie Vorsitzender Jürgen Burdorf (WIR) betonte, sei es wichtig, Prioritäten zu setzen, „alles gleichzeitig ist nicht leistbar und wäre der Verwaltung gegenüber nicht gerecht“. Ein Thema, das sofort in Angriff genommen werden soll, ist der Bürgerwald. Ein gesonderter Maßnahmenkatalog müsse her, waren sich die Mitglieder einig. Um diesen zu erstellen, wünschen sich die Kommunalpolitiker einen Ortstermin.
In Angriff nehmen will der Ausschuss auch das Thema Sauberkeit der Stadt und Grünpflege. In diesem Zusammenhang soll das Konzept der Stadt unter die Lupe genommen werden.

Die Verwaltung wird gebeten, dem Ausschuss einen Überblick über die Kompensationsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Nicht vermeidbare Eingriffe in die Natur, etwa aufgrund von Bauarbeiten, werden dabei durch Maßnahmen des Naturschutzes ausgeglichen.
Randstreifen an Feldwegen und Gewässern wollen die Mitglieder bei Ortsbegehungen überprüfen.

Nachholbedarf im Auge

Die Einführung von Schreddertagen sei vor allem in den Ortsteilen gewünscht. Die SPD hatte 2014, nachdem die Brenntage angeschafft worden waren, zusätzlich zum gebührenpflichtigen Abholsystem des Landkreises ein kostenloses Angebot für die Grünschnitt-Entsorgung in Stadthagen gefordert – hatte sich damit jedoch nicht durchsetzen können.

Der Energiebericht der Stadt sei seit geraumer Zeit nicht aktualisiert worden. „Wir wollen wissen, was sich in Sachen Energieerzeugung und -ersparnis getan hat.“

Vor allem bei dem Punkt Hochwasserschutz und Regenrückehaltebecken ergab sich eine Debatte. Für Jörg Ostermeier (CDU) komme die Pflege der Hochwasserschutzmaßnahmen zu kurz. „Wir sollten genau schauen, wo es Nachholbedarf gibt, also etwa wo Flussüberläufe verstopft sind.“ Die Gestaltung der Maßnahmen unter ökologischen Gesichtspunkten soll in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Bauausschuss zur Sprache kommen.

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