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Buhr: Verkehrsführung unübersichtlich

IHK-Experte macht Vorschlag für Öffnung der Querstraße Buhr: Verkehrsführung unübersichtlich

„Das geht ja gar nicht.“ Dieser Ausruf entfährt Hans-Hermann Buhr, als er mit dem Auto aus Richtung Hannover kommend in Stadthagen das Kaufhaus Hagemeyer erreichen will. Der Einzelhandelsexperte der IHK Hannover hat sich bei seinem Rundgang mit den SN durch die Innenstadt auch mit der Verkehrsführung beschäftigt – und Ideen vorgebracht.

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Stadthagen. Die komplizierte Fahrtroute von der Vornhäger Straße durch die nördliche Altstadt inklusive Schlängelroute über den Hundemarkt, und dann im Dreieck durch die Loccumer Straße bis zur Bahnhofsstraße schließlich zu Hagemeyer oder Richtung Festplatz findet Buhr „unsäglich“. Auch die verkehrliche Erschließung der nördlichen Altstadt selber sei verbesserungswürdig, sagt der Diplom-Geograf.

Und der IHK-Mann hat auch einen Vorschlag parat (siehe Grafik). Er regt an, den aus der Niedernstraße auf den Hundemarkt kommenden Verkehr geradeaus als Einbahnstraße auf der Querstraße bis zur Echternstraße und sogar weiter bis zur Straße Am Viehmarkt zu führen. Die Fußgängerzone in der Querstraße müsste dazu aufgehoben werden. Und auch für die gesamte Echternstraße schlägt Buhr die Öffnung für den Autoverkehr vor.

Gleichzeitig greift Buhr den von einem Arbeitskreis von Stadtverwaltung und Stadtmarketing Stadthagen (SMS) vorgebrachten und seitdem in der Politik diskutierten Vorschlag auf, vor Hagemeyer einen Kreisverkehr einzurichten. Der Verkehr würde von dort aus in beiden Richtungen über eine neue Trasse durch die Wallanlagen nördlich der Commerzbank auf die Straße am Viehmarkt und weiter bis zur Krummen Straße geleitet. Auf diese Weise könnten Autos von beiden Seiten die nördliche Altstadt gut erreichen und auch eine Durchfahrt durch die Innenstadt in Ost-West Richtung und umgekehrt wäre gegeben.

Die Öffnung der Krummen Straße für den gegenläufigen Verkehr wäre für Buhr bei diesem Gesamtkonzept die beste Lösung. „Natürlich nur, wenn es der Straßenquerschnitt hergibt“, schränkt er ein. Ansonsten könne man vor dem Hintergrund der von ihm vorgeschlagenen Öffnung der Querstraße in westlicher Richtung sogar mit der jetzigen Einbahnregelung in der Krummen Straße leben, so Buhr.

Einige kritische Anmerkungen machte Buhr auch zur Beschilderung der Parkplätze. Erneut das Beispiel Hagemeyer: Auf den dortigen Parkplatz werde viel zu spät, nämlich erst am Amtspforten-Kreisel hingewiesen. „Dabei wäre es so einfach“, sagt Buhr, „aus Richtung Hannover kommende Autos zu leiten: An beiden Enden des Ostrings wären Hinweisschilder auf das Parkhaus Hagemeyer die Lösung.“ Das hiesige Parkleitsystem ist nach Einschätzung von Buhr ohnehin unübersichtlich. ssr

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