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CDU will Gratis-WLAN in der Altstadt

Stadthagen CDU will Gratis-WLAN in der Altstadt

Die CDU will sich im Rat für ein kostenfreies WLAN-Netz in der Fußgängerzone einsetzen. Die Idee hat der Vorsitzende der Fraktion, Heiko Tadge, bei einer parteiinternen Informationsveranstaltung vorgestellt. Auch Anträge zum Breitbandausbau und zur Einführung eines „Bürger-Radars“ will die CDU im Rat einbringen.

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Heiko Tadge (rechts) stellt den Parteimitgliedern und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Jens Klugmann seinen Plan vor, in der Altstadt kostenloses WLAN anzubieten

Quelle: ber

Stadthagen. „Öffentliches WLAN wird für den Tourismus und die Gastronomie immer wichtiger. Wenn Gäste sich in ein Straßencafé setzen, erwarten sie häufig, beim Kaffee im Internet surfen zu können“, begründete Tadge seinen Vorschlag.
Er habe bereits Kontakt mit einem Anbieter aus NRW aufgenommen. Die Kosten seien überschaubar: Eine Fläche von 40 000 Quadratmetern zu versorgen, koste jährlich 5000 Euro. Notwendig sei die Installation versteckter Antennen auf ausgewählten Hausdächern. „Angesichts der Größenordnung unseres städtischen Haushaltes sollten wir das machen. Das wäre ein Bürger- und Kundenservice und würde das Image Stadthagens bei Touristen und Tagesgästen verbessern“, meinte Tadge.
Als weiteren Service plant die CDU einen „Bürger-Radar“. Mittels einer App sollen Stadthäger Mängel direkt auf einer Internet-Plattform der Stadt melden können. Im Rathaus soll ein Koordinator die Hinweise prüfen, spätestens nach 48 Stunden soll ein Bearbeitungshinweis erfolgen. Ist der Mangel behoben, soll der Bürger informiert werden. Die abgearbeiteten Fälle sollen auf der Internet-Plattform aufgelistet werden.
Tadge erhofft sich davon, die Verwaltungsarbeit transparenter zu machen und die Leistungen, die die Stadt erbringt, den Bürgern vor Augen zu führen. „Es müssten aber auch Mitarbeiter vorhanden sein, die diese Mängel beheben können. Das ist das größte Problem in Stadthagen“, meinte Ursula Schweer, stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. Auch Tadge räumte ein, dass die Stadt dadurch unter Zugzwang geraten könnte und das Personal möglicherweise aufgestockt werden müsste. „Es stellt sich dabei die Frage, wie weit man für ein sauberes Stadtbild sorgen will.“
Die Unterversorgung einzelner Stadtteile mit schnellem Internet will die CDU „so schnell wie möglich“ mithilfe der Telekom beheben. Die Kosten für die Verlegung der notwendigen Kupferkabel müsste die öffentliche Hand tragen, waren sich alle einig.  ber

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