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DLRG fordert mehr Schwimmbecken

Zündstoff bei Hauptversammlung DLRG fordert mehr Schwimmbecken

An Aufregern hat es bei der Jahresversammlung der DLRG Stadthagen nicht gemangelt. Vor allem die drohende Schließung der Badewonne in Nordsehl und der verschobene Bau eines Bewegungsbeckens im Tropicana stießen den Rettungsschwimmern sauer auf.

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Quelle: Symbolfoto

Stadthagen. „Wir haben seit drei Jahren einen generellen Aufnahmestopp für Kinder und Jugendliche zwischen vier und zwölf Jahren. Das heißt, wir können außer dem Nachwuchs vom Eltern-Kind-Schwimmen keinen anderen Kindern mehr das Schwimmen beibringen“, schilderte der Vorsitzende Olaf Böhlke die Situation und forderte: „Wir brauchen mehr Bahnen während unserer Trainingszeiten.“ Sowohl der Politik als auch der Geschäftsführung des Tropicanas warf der DLRG-Chef Tatenlosigkeit vor.

Sollte auch das Bürgerbegehren in Nordsehl scheitern und die Politik sich gegen den Fortbestand der Badewonne aussprechen, gehe der DLRG eine wichtige Ausbildungsstätte verloren. „Seit über 40 Jahren nutzen wir das Bad für die Ausbildung unserer Kleinsten, die örtlichen Verhältnisse dort sind ideal für das Babyschwimmen“, betonte Böhlke, der an die Politiker der Samtgemeinde appellierte, die Badewonne „zu erhalten und zukunftsfähig“ zu machen. „Irgendwo sollen doch auch die Kinder der Samtgemeinde das Schwimmen lernen können, oder?“

Ein weiteres Ärgernis aus Sicht des Vorsitzenden ist der Mangel an Nachwuchsmitgliedern im Alter von 14 bis 25 Jahren, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Dass die DLRG noch immer keinen Jugendvorstand hat, sei „dem terminlichen Druck von Schule, Studium, Beruf und einer gewissen Bequemlichkeit geschuldet“, meinte Böhlke. „Die Arbeit mit der Jugend tut nicht weh, sieht schlimmer aus, als sie ist, und wir stehen mit Rat und Tat zur Seite.“

Zudem suche die DLRG weiterhin Helfer am und im Becken, um die Schwimmausbildung der Kinder und Jugendlichen voranzutreiben. Um sich bei seinen Ehrenamtlichen zu bedanken, lädt der Verein zum Helferessen für 18. März für 19 Uhr ins Schützenhaus Stadthagen ein.

Für ihre Treue bedankte sich Böhlke bei den langjährigen Mitgliedern Iris-Adelgund Hitzemann (50 Jahre), Heide und Björn Haberland (40 Jahre) sowie Kim Hitzemann (25 Jahre). Das Verdienstabzeichen Bronze erhielten Jörg Gonser, Ute Anne Laser, Jens Niemann und Andrea Wilkening.  r, ber

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