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DRK geht in Leerstand

Neuer Kleiderladen in Stadthagen DRK geht in Leerstand

Der Kreisverband des DRK will einen Kleiderladen in einem Leerstand an der Stadthäger Niedernstraße einrichten. Das bestätigt Präsident Bernd Koller, der zuvor das Thema bei der Versammlung eines Schaumburger Ortsvereins kurz angeschnitten hatte. Losgehen könnte es an der neuen Adresse im Frühjahr.

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Das DRK betreibt einen Kleiderladen an der Gubener Straße, ein neuer könnte an der Niedernstraße entstehen.

Quelle: rg

Stadthagen. Die Lage in der Innenstadt sei eindeutig besser als die des DRK-Kleiderladens in der Gubener Straße, erklärt Koller. Trotzdem werde dieser aber bestehen bleiben. Das Angebot in den etwa 200 Quadratmeter großen Räumlichkeiten unter anderem eines ehemaligen asiatischen Restaurants soll sich von dem an der Gubener Straße etwas unterscheiden.

Koller nennt es einen „hochwertigen Kleidershop“, gut erhaltene Sachen sollen dort angeboten werden. Der Preis richte sich jeweils nach dem, was die Kunden leisten können. Nicht zuletzt sei die Einrichtung dafür gedacht, in Ausnahmesituationen schnell reagieren zu können. Als Beispiele nennt Koller den massiven Flüchtlingszuzug 2015 oder auch kürzlich den Brand in Auhagen, bei dem eine Familie über Nacht ihr komplettes Hab und Gut verlor.

In einigen Punkten einig

Ein weiterer Raum eignet sich Koller zufolge sowohl für die Erste-Hilfe-Ausbildung als auch Blutspenden. Insgesamt geht es um rund 200 Quadratmeter, aus denen zuvor aber zum Beispiel ein Pfeiler und bauliche Überreste der Küche des Restaurants entfernt werden müssen.

Einig werden muss sich das DRK zunächst noch mit dem Vermieter, allerdings besteht Koller zufolge bereits ein Kontakt und dieser verlaufe unproblematisch. In einigen Punkten sei man sich bereits einig. Aufgrund der notwendigen Umbauten hält der DRK-Präsident aber auch im Falle einer Vertragsunterzeichnung in den nächsten Wochen eine Eröffnung vor Frühjahr für unwahrscheinlich.

Die untere Altstadt gilt als problematisch. Zwar gibt es normale Geschäfte, Leerstände und Spielhallen sind aber überproportional vertreten. Vor Kurzem meldeten sich Geschäftsleute der Niedernstraße öffentlich zu Wort. Sie kritisierten zum einen, das aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Image der Straße schade den dortigen Händlern zusätzlich. Zum anderen werde die Niedernstraße bei großen Aktionen in der Innenstadt häufig nicht mitbedacht. jcp

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