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Damit es keine bösen Überraschungen gibt

Stadthagen Damit es keine bösen Überraschungen gibt

Die Bäume verlieren ihr Laub, morgens wird es immer später hell und die Sonne versinkt bereits am frühen Abend: Für viele Fahranfänger, Grundschüler und zahlreiche andere Verkehrsteilnehmer bringt der Herbst einige Gefahren mit sich.

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Quelle: SN

Stadthagen. Polizeisprecher Axel Bergmann zufolge gibt es allerdings diverse Verhaltensregeln, damit der Weg zur Arbeit, zur Schule oder zu anderen Zielen nicht mit einer bösen Überraschung endet.

 „Im Falle der Grundschüler, die in diesen Tagen oft zum ersten Mal in der Dämmerung unterwegs sind, sind in erster Linie die Eltern angesprochen“, betont Bergmann. Diese könnten ihre Sprösslinge sowohl aktiv als auch passiv auf die veränderten Lichtverhältnisse vorbereiten. Zu den aktiven Maßnahmen gehöre unter anderem, mit den Jungen und Mädchen den Schulweg unter diesen Voraussetzungen abzugehen und dabei die Gefahren zu verdeutlichen. „Die Dunkelheit verändert die Wahrnehmung von Fahrzeugen“, hebt Bergmann hervor. „Die Schüler können so noch schwerer Geschwindigkeit und Entfernung wahrnehmen.“

 Zu den passiven Schutzmaßnahmen gehören dem Polizeisprecher zufolge helle Kleidung und Reflektoren sowie reflektierende Bänder, die leicht um Arme und Beine geschlängelt werden können. „Die Eltern sollten dabei darauf achten, dass die reflektierenden Elemente nicht etwa mit Jacken bedeckt sind“, rät Bergmann.

 Zudem sollten sie bei älteren Kindern, die mit dem Fahrrad zur Schule oder zu anderen Orten unterwegs sind, regelmäßig darauf achten, dass das Gefährt auch verkehrstauglich ist. Dazu gehören laut Bergmann nicht nur funktionstüchtige Reflektoren, der Experte empfiehlt auch LEDs. „Mithilfe dieser Technik kann auch der Weg entsprechend ausgeleuchtet werden“, zumal so auch Hindernisse schnell erkannt werden können.

 Fahranfänger, die in den vergangenen Wochen ihren Führerschein gemacht haben, sollen indessen auf das Laub achten. „Zusammen mit Wasser können sich Straßen, auf denen die Blätter liegen, zu Rutschbahnen entwickeln.“ Auch Nebel und Nachtfrost können im Herbst zur Gefahr werden. „Daher ist vorausschauendes Fahren mit angepasster Geschwindigkeit enorm wichtig.“

 Auch Tiere können in diesen Wochen laut Bergmann zur Gefahr werden. „Wild wechselt oft seinen Standort, weil es durch die Ernte die Deckung verloren hat. Das kann derzeit überall im Landkreis passieren.“

 „Auch durch die Zeitumstellung ist die Gefahr eines Wildunfalles gestiegen“, sagt Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen. Schließlich würden die Tiere nicht ihre innere Uhr umstellen, sondern sich nach wie vor nach dem Tageslicht richten.

 Wichtig für Radfahrer gleich welchen Alters sei zudem, auf die Witterung zu achten, bevor sie sich aufs Fahrrad schwingen. „Auf vereisten oder schneebedeckten Straßen sollte natürlich niemand fahren“, bemerkt Bartling. Mit dem Ende der Herbstferien sei der Schulweg im Dunkeln programmiert. „Die reflektierenden Elemente an Kleidung und Schulranzen seien von Autofahrern bis zu 150 Meter weit sichtbar“, bemerkt Heiner Bartling daher nachdrücklich. Menschen in dunkler Kleidung hingegen würden erst ab 30 Metern erkannt. bes, on

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