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„Das Ende einer Erfolgsgeschichte“

„Das Ende einer Erfolgsgeschichte“

„Ist das schon das Ende der Energiewende?“, hat Uwe Toepfer, Mitglied der Wählerinitiative „Wir für Schaumburg“, zu Beginn des Vortragsabends „Kürzung bei der Solarförderung?“ in der „Alten Polizei“ provokativ gefragt. Die Referenten bedauerten in der Folgezeit, dass das Fördergeld für Photovoltaikanlagen-Besitzer zukünftig weiter gekürzt werde.

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Dieter Ahrens, Dachdeckermeister und Inhaber der Firma „Ahrens-Solartechnik“ aus Bückeburg, bedauert die Kürzungen innerhalb der Solarförderung.

Quelle: par

Stadthagen (par). „Leider hat kein FDP-Vertreter aus dem Umweltministerium in Hannover heute Abend Zeit gehabt, um zu den drastischen Kürzungen Stellung zu nehmen“, erklärte der „Wir“-Vorsitzende Richard Wilmers. Die Vergütungssätze für Strom aus privaten Solaranlagen seien seit 2008 um fast die Hälfte gefallen, merkte Wilmers an. „Man braucht sich nicht wundern, wenn sich immer weniger Haushalte entschließen, eine Photovoltaikanlage zu installieren.“

Dieter Ahrens, Solartechniker und Dachdeckermeister aus Bückeburg, merkte an, dass für die großen Stromkonzerne die Solarförderung eine zu große Gefahr dartstelle. „Die Branche hätte das Potenzial, noch größer zu werden.“ Er bedauerte, dass die „Erfolgsgeschichte“ ein abruptes Ende finden werde, sollten die Vergütungssätze noch weiter sinken.

Nach Angabe von Volker Fischer, Obermeister der Elektroinnung Schaumburg, gibt es 43 Elektronikbetriebe in Schaumburg. Die rund 600 Beschäftigten seien direkt oder indirekt von der Maßnahme der Politik, die Solarförderung zu kürzen, betroffen. „Das ist sehr schade, zumal Aufträge wegfallen werden und den Unternehmen die Planungssicherheit fehlt.“

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