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„Das Kind kommt, wann es kommt“ – auch am 29. Februar

Stadthagen „Das Kind kommt, wann es kommt“ – auch am 29. Februar

Glücklicher Zufall oder einfach nur Pech? An einem 29. Februar geboren zu werden, ist zumindest etwas Außergewöhnliches, immerhin gibt es die Chance darauf nur alle vier Jahre.

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Glücks- oder Unglücksdatum? Auf jeden Fall ist eine Geburt am 29. Februar kein alltägliches Ereignis.

Quelle: haz

Stadthagen (kle). Gisela Vieregge, Kinderkrankenschwester und Stattionsleiterin der Entbindungsstation des Krankenhauses in Stadthagen, ist schon 32 Jahre im Krankenhaus der Kreisstadt tätig und hat schon die eine oder andere Geburt selbst an diesem ungewöhnlichen Datum miterlebt. Die Freude der Eltern darüber halte sich allerdings meist in Grenzen. „Bei uns ist der 29. Februar ein gefürchtetes Datum“, erzählt Vieregge.

Die meisten Eltern fänden es schade, besonders für ihr Kind, das dann nicht so oft an seinem „richtigen“ Geburtstag feiern könne. „Viele, die um diese Zeit zu uns kommen, sagen dann: ,Bloß nicht am 29.‘.“ Wenn der Zufall es so wolle, könne man aber auch nicht viel tun. Ein früheres Einleiten der Geburt oder ein Hinauszögern, nur um den 29. Februar zu vermeiden, komme am Krankenhaus in Stadthagen nicht infrage. „Das Kind kommt, wann es kommt“, sagt Vieregge. Allein wenn eine Geburt aus medizinischen Gründen in einem bestimmten Zeitrahmen eingeleitet werden müsse, würde man den Termin vielleicht nicht gerade auf den 29. Februar legen.

Wenn die erste Enttäuschung über das Datum aber erst einmal überwunden sei, hat Vieregge die Erfahrung gemacht, sähen es die meisten Eltern doch von der positiven Seite – so ein Geburtstag ist schließlich eine ziemliche Besonderheit. „Eine Mutter hat dann auch mal über ihren Sohn gesagt: ,So bleibt er halt länger jung.‘“

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