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Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Den Alltag im Team teilen
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15:02 27.09.2011
Fabio Gatto: „Die Seminare waren die schönsten Momente.“ Quelle: privat
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Stadthagen (sk). Hierzu zählten unter anderem Treffen mit 150 jungen Leuten in Niedersachsen, die wie Gatto zwischen Schule und Ausbildung ein FSJ geschoben hatten. Es sei toll gewesen, auf Leute zu treffen, die „ähnlich denken wie man selber“, erklärte Gatto am Dienstag im Pressegespräch. Workshops in kreativen Bereichen vom Filmemachen bis zum „Gestalten einer Trauminsel“ wurden beim Seminar in Wolfenbüttel geboten.

Den FSJ-Alltag erlebte Gatto im Stadthäger Kommunikationszentrum. Ein Jahr lang gestaltete Gatto hier Kulturarbeit mit. Mit Kindern wollte Der ehemalige IGS-Schüler gern arbeiten, und leistete unter anderem Hausaufgabenhilfe. Vor allem aber begleitete Gatto Veranstaltungen - von der Vertragsvorarbeit über Plakate verteilen und Stühle aufstellen bis zur technischen Betreuung im Bereich Licht und Ton. Für Letzteres schlägt Gattos berufliches Herz.

Bereits in der Integrierten Gesamtschule war der Stadthäger Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Bühnentechnik. Direkt nach seinem Schulabschluss hatte Gatto ein Praktikum im Luhdener Unternehmen „Audio-Systeme“ absolviert, wo er jetzt eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik begonnen hat.

Das FSJ lag inhaltlich für Gatto also voll auf der beruflichen Linie. Und auch mit einer anderen Neigung konnte Gatto im FJS in der „Alten Polizei“ einen Akzent setzten. Der 20-Jährige steht nicht nur hinter oder vor sondern auch gern auf der Bühne – mit seine Band „Hot’N’Totten“.

Was ihm außerdem im FSJ am Herzen lag, die Arbeit mit Jugendlichen, will Gatto weiterhin neben seinem beruflichen Engagement leben.

Das Jahr in der „Alten Polizei“ ermöglichte dem Stadthäger die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung und die Stadt Stadthagen, die sich jeweils das Taschengeld für die FSJ-Kandidaten teilen. Warum FSJ-Plätze im Bereich Kultur heiß begehrt sind, fasste Heike Klenke, zusammen, Mitarbeiterin in der „Alten Polizei“: „Ein Jahr lang Kulturarbeit mitgestalten, den Alltag im Team teilen, spannenden Menschen begegnen und dabei wichtige praktische Erfahrungen sammeln.“

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