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Der Affentanz um den Glauben

Gemeinsames Theaterprojekt Der Affentanz um den Glauben

Gott hat eigentlich eine ansprechende weibliche Silhouette und die ganze Schöpfung samt Menschheit im Grunde nur aus reiner Langeweile ersonnen – so stellt es jedenfalls das augenzwinkernde Musiktheaterstück „Glaube und Unglaube“ dar, das Schüler des Ratsgymnasiums (RGS) gemeinsam mit elf polnischen Gästen in der Schulaula aufführten.

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Ein freches und zeitgemäßes Schauspiel über den Glauben bringen die jungen Akteure auf die Bühne der Schulaula.

Quelle: geb

STADTHAGEN. Einige nicht ganz biblische Seitenhiebe erlaubten sich die jungen Darsteller. Wie der Schöpfer selbst, fiel auch die Rolle des Adams durch Weiblichkeit auf und wurde mit „Tadaa“-Effekt als Geliebte der Eva enthüllt. Ein Apple-Produkt ersetzte die Frucht vom Baum der Erkenntnis und Affengestalten legten eine perfekte Choreografie auf das Parkett.

„Einzigartige binationale Kooperation“

Drei Akteure des Bückeburger Adolfinums unterstützten das Bühnenstück, für die musikalische Untermalung gab es Schützenhilfe an der Gitarre vom Wilhelm-Busch-Gymnasium. Weil sich der Teufel-Darsteller krank gemeldet hatte, musste sogar in letzter Sekunde Ersatz her, wie Schulleiterin Angelika Hasemann erklärte. Besonders stolz zeigte sich die Schulleiterin über die „bundesweit einzigartige binationale Kooperation“ mit der Partnerschule im polnischen Slupca, die das RGS schon seit 13 Jahren pflege und dafür mit dem Niedersächsischen Friedenspreis ausgezeichnet wurde.

Thematisch in das Reformations-Jubiläum eingebettet, lockte das Stück auch die evangelischen Kirchenvertreter Landesbischof Karl-Hinrich Manzke und Oberprediger Martin Runnebaum. geb

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