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Stadthagen Stadt Der BI stinkt’s
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Der BI stinkt’s
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20:23 01.09.2014
Nach Überzeugung der Bürgerinitiative werden mit den Abgasen aus dem Schornstein des Asphalt-Mischwerks auch starke Gerüche verbreitet. Quelle: pr.
Stadthagen

Diese seien seit Inbetriebnahme des Asphaltwerkes vor allem in den Bereichen St. Annen, Schachtstraße, Rebhuhnweg und Fasanenweg wahrzunehmen. Viele Bürger hätten sich gegenüber der BI darüber beschwert.

 „Deutlich zu riechen sind sowohl der Asphaltgeruch, der insbesondere beim Beladen der Fahrzeuge austritt, als auch der typische Geruch, der beim Verbrennen von Braunkohle entsteht“, äußert sich BI-Vorsitzender Lothar Kutzinski.

 Der Gestank allein sei schon schlimm genug und verursache verbreitet Unwohlsein, heißt es im BI-Schreiben weiter. Problematischer sei aber, dass bei der Verbrennung von Braunkohle – wenn auch in kleinsten Mengen – das Nervengift Quecksilber über den Schornstein austrete. „Ursächlich hierfür ist die nach unserer Auffassung völlig unzureichende Filteranlage, durch die das entstehende Quecksilbergas nahezu ungehindert entweichen kann“, kritisiert der stellvertretende BI-Vorsitzende Jürgen Burdorf und fügt hinzu: „Diese Gesundheitsgefährdungen könnten auch vermieden werden, wenn anstelle der Braunkohle Erdgas verfeuert würde.“ Zu bedenken sei bei alledem auch, dass sich mehrere Schulen und Kindergärten im Einzugsbereich des Asphalt-Mischwerkes befinden.

 Die jüngsten Erfahrungen zeigen nach Überzeugung des BI-Vorstandes, wie notwendig es sei, „dass im Asphalt-Mischwerk Filter eingebaut werden, die die Geruchsbelästigungen reduzieren und gleichzeitig verhindern, dass giftige und krebserregende Gase nahezu ungehindert austreten können“. Noch besser wäre es aus Sicht der BI freilich, wenn auf eine Erdgasfeuerung umgestellt würde. Außerdem müsse durch bauliche Maßnahmen dafür gesorgt werden, dass bei der Befüllung der Lastwagen mit Asphalt Gerüche zumindest in deutlich geringerem Umfang in die Umwelt gelangen. „Dafür wird sich die BI weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, versichert Kutzinski.

 Bei der Geschäftsführung der Betreiberfirma Ahrens Handel&Transporte war am Montag aus Urlaubsgründen niemand für eine Stellungnahme erreichbar.