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Der CDU geht es beim Breitbandausbau zu langsam

Schnelles Internet gefordert Der CDU geht es beim Breitbandausbau zu langsam

Eine schnelle Internetverbindung ist „nicht nur lebenswichtig, sondern überlebenswichtig“, das hat CDU-Sprecher Jörg Ostermeier bei der Ortsratssitzung in Wendthagen-Ehlen betont.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Stadthagen. Die Faktenlage spricht aus Sicht des Fraktionsvorsitzenden deutlich dafür, dass gehandelt werden müsse. In Wendthagen-Ehlen hätten Mieter deswegen bereits Verträge gekündigt und Kaufinteressenten von Grundstücken seien von ihrem Vorhaben abgesprungen.

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der „Strukturplanung Breitbandausbau“ der Kreisverwaltung, die vorsieht, 90 Prozent des Landkreises bis 2018 mit einer Internetanbindung von rund 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/Sek) zu versorgen, sei deutlich geworden, dass dies „nicht erreichbar sein wird“. Daher hätten sich die Stadthäger CDU-Politiker nach einem Treffen der hiesigen CDU-Rats- und Ortsratsfraktion das Ziel gesetzt, den Ausbau der Breitbandversorgung in den unterversorgten Randgebieten der Kreisstadt bis zum Ende nächsten Jahres zu ermöglichen.

Nach einem ersten informellen Abstimmungsgespräch mit Bürgermeister Oliver Theiß erwartet die CDU nach Worten von Ostermeier „einen Realisierungsplan der Stadt, der für alle unterversorgten Gebiete der Kreisstadt bis zum Sommer vorliegen sollte.“

Da die Planungsvorgaben des Bundes eine Anbindung an das bereits vorhandene Glasfasernetz privater Anbieter nicht zulasse, müsse ein neues Netz in Schaumburg verlegt werden. Dessen Aufbau sei mit Kosten in Höhe von rund 90 Millionen Euro und einer Bauzeit bis zum Jahr 2027 kalkuliert.

„Dieses Ziel ist langfristig sicherlich sinnvoll, aber für die Kommunalpolitik nur bei einem Bundeszuschuss von 50 Prozent zu meistern“, erklärte der CDU-Kreistagfraktionschef Gunter Feuerbach aus Wendthagen. Um kurzfristig die Versorgungslücken schließen zu können, ist nach Meinung der Unionspolitiker eine Abstimmung mit privaten Anbietern erforderlich. Ostermeier merkte an, dass die Telekom bereits begonnen habe, ihr Angebot in den Ortsteilen zu verbessern.

Unter anderem im Wendthäger Gebiet des Schaumburger Weges oberhalb der Hauptstraße würden seit Kurzem Übertragungsraten von annähernd 50 Mbit/Sek erreicht. Die CDU-Ortsratsfraktion halte daher an ihrem Antrag fest, das Wohngebiet „Haberkamp“ zwischen Kohlenweg und Hauptstraße möglichst noch in diesem Jahr zu versorgen. tbh

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