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Der kurze Draht zählt

Bürgersprechstunde in Stadthagen Der kurze Draht zählt

Recht gut entwickelt hat sich nach Einschätzung von Bürgermeister Oliver Theiß dessen noch neue Bürgersprechstunde. Während beim ersten Mal noch niemand gekommen war, nutzten beim zweiten Termin fünf Bürger die Kontaktmöglichkeit. Die dritte Sprechstunde ist wegen der Sommerferien erst Ende August.

Stadthagen. . Ansonsten findet sie regelmäßig am letzten Freitag im Monat zwischen 11 und 12.30 Uhr statt.
Dass zum Auftakt noch niemand gekommen war, führt Theiß auf den noch zu geringen Bekanntheitsgrad der Bürgersprechstunde zurück. Das beginne sich aber zu ändern. Wenn sich die Zahl von fünf Interessenten pro Sprechstunde verstetige, erachte der Verwaltungschef das Angebot als einen guten Erfolg, sagt Theiß. „Ich würde die Sache natürlich auch bei einem oder zwei Bürgern machen, denn das ist mir die Zeit wert“, fügt er hinzu. Sollte sich die Zahl der Interessenten aber sogar weiter erhöhen, werde er über eine zweite Sprechstunde pro Monat, eventuell an einem Frühabend, nachdenken, stellt Theiß in Aussicht: „Ich werde gucken, wie sich das weiter entwickelt.“
Die Bürgersprechstunde sei ein niedrigschwelliges Angebot, erläutert der Bürgermeister: „Wer den Kontakt über soziale Medien oder den offiziellen Weg über mein Vorzimmer nicht will, der hat hier Gelegenheit, einfach so zu kommen und zu sagen, was er auf dem Herzen hat.“
Der Termin am Freitagmittag sei durchaus praktikabel, meint Theiß. Im Berufsleben stehende Interessenten könnten die Mittagspause nutzen, andere hätten freitags ab mittag schon frei.
Bei den von den Bürgern vorgebrachten Themen sei es bisher ganz überwiegend um konkrete Detailprobleme gegangen, berichtet der Verwaltungschef. So sei er zum Beispiel auf einen zugewucherten Weg zwischen Brandenburg und Enzen hingewiesen worden. Ein anderer Bürger habe sich über verwitterte Verkehrsschilder an seiner Straße beklagt. Wieder ein anderer wies auf falsch aufgestellte Verkehrsschilder hin. Auch an bestimmten Stellen herumliegender Müll und ungepflegte Grünflächen seien angesprochen worden. Nicht zuletzt habe er Hinweise bekommen, wie das Sauberkeits-Konzept der Stadt verfeinert werden könnte.
„Es werden konkrete Probleme in sehr konstruktiver Weise angesprochen und ich habe hilfreiche Hinweise erhalten“, freut sich Theiß. „Das ist sehr angenehm.“ Dass jemand nur allgemeinen Unmut abladen wollte, sei bislang nicht vorgekommen.

ssr

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