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Derzeit „kein Raum“ für Entlassungen

Stadthagen Derzeit „kein Raum“ für Entlassungen

Der Tarifabschluss für Beschäftigte im öffentlichen Dienst wird bei der Stadthäger Verwaltung aller Voraussicht nach nicht zu Entlassungen führen. „Wir arbeiten hier am Rande unsere Fassungsvermögens und sehen dafür keinen Raum“, sagte gestern Kämmerer Manfred Lück.

Stadthagen. Bei den Abwasserbetrieben werden die gestiegenen Personalkosten wohl zu einem geringen Prozentsatz in die nächste Gebührenerhöhung einfließen. Wie andere Bereiche die zusätzliche Belastung auffangen sollen, ist noch nicht entschieden. „Das ist alles noch zu frisch“, sagte Lück. „Mit einem Abschluss in der Höhe haben wir nicht gerechnet.“

 Die Verwaltung hatte ziemlich niedrig gepokert: Sie war Lück zufolge von einem Gehaltsanstieg um zwei Prozent ausgegangen. Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft ver.di jedoch einigten sich bei den zurückliegenden Verhandlungen auf 6,3 Prozent. Die Löcher, die der Abschluss in den Haushalt reißt, werden also wesentlich größer sein als bisher angenommen.

 Die Löhne werden in drei Stufen erhöht. Lück rechnet mit Mehrkosten in Höhe von 73000 Euro im laufenden und 132000 Euro im kommenden Jahr. Wie zum Beispiel städtische Einrichtungen wie der Bauhof und Kindergärten damit umgehen werden, dazu kann Lück noch keine Angaben machen.

 Der Kämmerer äußerte gestern Verständnis für kommunale Arbeitgeber, die in den 6,3 Prozent „die Grenze des Zumutbaren“ sähen. Allerdings sei bei vergangenen Gehaltsanhebungen die Preisentwicklung nicht mitbedacht worden. „Das haben sie jetzt nachgeholt“, sagte Lück.

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