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Dialog im Zeichen der „Generation Gold“

Stadthagen / Siga Dialog im Zeichen der „Generation Gold“

Neue Wege, um Ältere nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren, verfolgen die „Bürgerstiftung Schaumburg“, die „Schaumburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit“ (Siga) und das Jobcenter Schaumburg mit der Initiative „Dialog bringt Beschäftigung“.

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Bereit zum Austausch mit der „Generation Gold“: Joachim Grothe (von rechts), Dieter Ahrens, Marcel Köster und Harald Niemann.

Quelle: jpw

Stadthagen (jpw). 30 Arbeitsuchende mit fortgeschrittener Lebens- und Berufserfahrung – auch „Generation Gold“ genannt – nutzten die Chance, sich in der „Galerie Vielfalt“ mit drei Arbeitgebern auszutauschen.

 Dies sei „typisch Schaumburg“, meinte Landrat Jörg Farr zu Beginn, „der Versuch, gemeinsam die Probleme zu lösen“. Eine „offene und ungezwungene Runde“ erwartete Harald Niemann vom Job-Center Schaumburg.

 „Es geht hier um keine Stellenbörse“, betonte der Siga-Vorsitzende Rudolf Krewer. 200 Bewerbungen ohne ein einziges Vorstellungsgespräch seien keine Seltenheit. Einige der Teilnehmer seien „mit dem Gesicht an der Tischkante“. Deshalb sei es wichtig, eine Kommunikationsplattform zu schaffen, um Voraussetzungen und Möglichkeiten für Beschäftigungsverhältnisse auszuloten. Die Arbeitsuchenden sollten über ihre bisherigen Erfahrungen bei Bewerbungen und die dabei gegebenenfalls aufgetretenen Probleme berichten.

 Viel war bereits in der ersten Vorstellungsrunde von Dieter Ahrens (Ahrens Solartechnik), Marcel Köster (Joh. Heinr. Bornemann) und Joachim Grothe (Grothe Rohstoffe) vom „Nasenfaktor“ oder auch vom „Bauchgefühl“ die Rede. „Es muss bei Neueinstellungen einfach passen“, sagten alle drei übereinstimmend. Wichtig, aber nicht unbedingt entscheidend, sei die fachliche Qualifikation. Diese könne notfalls auch nachgeschult werden.

 Nach einer kleinen Pause ging es in drei Tischgruppen um das aktive und intensive Gespräch zwischen Arbeitsuchenden und Arbeitgebern, in dem die Arbeitsuchenden über ihre Probleme und die Arbeitgeber über Anforderungen und Wünsche an die Bewerber berichten sollten.

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