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Dialysezentrum bleibt am Standort

Finanzieller Engpass zeigt keine Außenwirkung Dialysezentrum bleibt am Standort

Das Dialysezentrum am Stadthäger Krankenhaus ist von einem akuten finanziellen Engpass des Betreibers, der Arbeiterwohlfahrt-Gesundheitsdienste (Awo-GSD), unbeeinflusst geblieben.

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Auch wenn das Stadthäger Krankenhaus nach Vehlen umzieht, bleibt das Dialysezentrum hier vor Ort. 

Quelle: rg

Stadthagen. Das hat Awo-GSD-Geschäftsführerin Magdalene Günther auf Anfrage versichert. Der Engpass sei zudem mittlerweile überwunden. Günther kündigte zudem an, das Dialysezentrum werde auch nach dem Umzug des Stadthäger Krankenhauses zum Gesamtklinikum in Vehlen am hiesigen Standort verbleiben.

Bei der Awo-GSD mit Sitz in Bad Münder war Mitte Dezember ein Liquiditätsengpass aufgetreten. Die Situation sei „durchaus kritisch“ gewesen, hatte Günther eingeräumt. Zur Lösung des Problems hatte auch beigetragen, dass die Mitarbeiter das Weihnachtsgeld stundeten. „Mittlerweile haben wir eine Finanzierungsvereinbarung mit unseren Banken abschließen können“, berichtete Günther, „die Liquidität ist wieder gesichert.“

Auswirkungen auf das hiesige Dialysezentrum habe der Vorgang „in keinerlei Weise“ gehabt, bekräftigte Günther. In dem Zentrum arbeiten nach Angaben der Geschäftsführerin 15 Mitarbeiter. Das Zentrum sei an sechs Tagen in der Woche in Betrieb.

„Definitiv am selben Standort in Stadthagen verbleiben“ wird das Dialysezentrum laut Günther auch nach dem für 2017 geplanten Umzug des Stadthäger Krankenhauses nach Vehlen. Von dort aus könne man am besten das hiesige, von der Kassenärztlichen Vereinigung festgelegte Einzugsgebiet für die ambulante Dialyse abdecken, erläuterte Günther. Die Awo-GSD strebe mit dem künftigen Gesamtklinikum Schaumburg einen Kooperationsvertrag an.

Entsprechende Gespräche mit der Geschäftsführung des Klinikums stünden kurz bevor.
Ebenfalls unbeeinträchtigt vom zwischenzeitlichen finanziellen Engpass sind die Pläne einer Tochterfirma der Awo-GSD geblieben, in Bückeburg ein Hospiz zu eröffnen. Als Betreiber soll die Awo-GSD Betreuungs GmbH fungieren. Deren Geschäftsführer Andreas Przykopanski bestätigte auf Anfrage, dass der Start des ersten Hospizes in Schaumburg weiterhin für 2017 geplant sei: „Daran hat sich nichts geändert.“

Installiert werden soll das Hospiz in der so genannten Villa Reiche, heute noch Teil des Krankenhauses Bethel. Die Trägerschaft soll laut Przykopanski gemeinsam von der Awo-GSD Betreuungs GmbH und der Stiftung Bethel übernommen werden. Der Standort sei für ein Hospiz ideal, das Gebäude vom Zuschnitt her gut geeignet, so der Geschäftsführer. Das Hospiz soll demnach für zehn Plätze ausgelegt sein und etwa 20 Fachpflegekräften auf zwölf Vollzeitstellen Arbeit bieten. ssr

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