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Die Frage bleibt: Wer zahlt?

Diskussion über Betreuung der Trinkerszene in Stadthagen Die Frage bleibt: Wer zahlt?

Die Verwaltung ist bei ihrem Bemühen, die sogenannte Trinkerszene in der Innenstadt in den Griff zu bekommen, einen Schritt weiter. Nach Angaben von Bürgermeister Oliver Theiß haben zwei soziale Einrichtungen grundsätzlich Bereitschaft signalisiert, Mitglieder der Szene stundenweise zu betreuen.

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Die Trinker sollen nun stundenweise betreut werden.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Allerdings sind noch viele Fragen offen.  Gastronomen und Geschäftsleute am Marktplatz hatten sich in der Vergangenheit immer wieder über das aus ihrer Sicht geschäftsschädigende Verhalten der Trinkerszene beschwert. So soll die Gruppe, die in der Regel aus fünf bis sechs Personen besteht, sich in der Öffentlichkeit geprügelt und Passanten angepöbelt haben.
In einem Treffen zwischen Vertretern der Verwaltung, der Arbeitslosenhilfe und des Inklusionsnetzwerkes haben beide Einrichtungen laut Theiß nun grundsätzlich Bereitschaft signalisiert, Mitarbeiter zur stundenweisen Betreuung der Gruppe abzustellen.

Allerdings müsse intern noch geklärt werden, welche Kapazitäten innerhalb der Einrichtungen dafür zur Verfügung stehen. Offen ist zudem nach wie vor die Frage der Finanzierung. Der Bürgermeister hatte in der Vergangenheit eine finanzielle Beteiligung der Gastronomen und Kaufleute ins Spiel gebracht, da diese ein besonderes Interesse an einer Lösung des Problems hätten.

Trinker mit einbeziehen

Unter anderem trafen sich die Akteure der Arbeitslosenhilfe und des Inklusionsnetzwerkes sowie die Polizei und Geschäftsleute  zu einem Gespräch. Dabei sollte es auch um die Finanzierbarkeit der Maßnahmen gehen. Im nächsten Schritt will Theiß versuchen, die Mitglieder der Trinkerszene mit in die Planungen einbeziehen. Denn: „Wenn ich da keine Akzeptanz habe, macht ein solches Projekt wenig Sinn“, betont der Bürgermeister.

Noch zu klären ist auch die Frage, ob die Gruppe einen anderen Treffpunkt als den derzeitigen zwischen Marktplatz und St.-Martini-Kirche akzeptieren würde. Ein Alkoholverbot in der Altstadt war dagegen Ende vergangenen Jahres verworfen worden, weil dies laut Stadtverwaltung rechtlich nicht durchsetzbar ist. ber

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