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Die „Küchenschlächterin“

Stadthagen Die „Küchenschlächterin“

„Ein Stück zu süß“ – so lautete Kolja Kleebergs Urteil über Karin Emmes (67) Hirschrücken aus der Honig-Sternanisbeize im Finale der Küchenschlacht am 2. Oktober. Die Stadthägerin verpasste den Sieg nur knapp, konnte sich am Ende jedoch für ihre Konkurrentin Andrea Schart freuen. Mit den SN sprach Emme über die Erfahrung „Küchenschlacht“.

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Eine Schürze mit Unterschriften der TV-Köche hat Karin Emme als Erinnerung mitgebracht.

Quelle: mak

Frau Emme, hat sich nach der Sendung irgendetwas für Sie verändert?

 In der Tat, eine ehemalige Schulfreundin ist durch die Sendung auf mich aufmerksam geworden. Wir hatten 44 Jahre lang keinen Kontakt. Durch das Telefonbuch konnte sie meine Nummer herausfinden und hat mich angerufen. Über die Auskunft hat ein Verehrer aus Düsseldorf meine Nummer erfragt, da er mich gerne kennenlernen möchte. Einen Brief erhielt ich von einem Mann aus Obernkirchen. Das schmeichelt mich natürlich sehr, aber ich habe ja einen Freund.

Hatten Sie hinter den Kulissen viel Kontakt mit den Fernsehköchen?

 Mit Mario Kotaska und Cornelia Poletto gab es einige Gespräche, sie waren sehr aufgeschlossen. Aber auch die anderen Köche waren sehr nett und freundlich zu uns und kein Stück arrogant, wie man es denken könnte.

Im Finale mussten alle Kandidaten ein Rezept von Björn Freitag ohne Mengenangaben nachkochen, wie war das?

 Ich koche ja lieber aus dem Kopf, von daher war das in Ordnung. Ich fand das Rezept ehrlich gesagt sogar leichter, als die, die ich mir für die anderen Tage selbst aussuchen durfte.

Im Finale wollten Sie mit dem „Himbeertraum“ als Dessert überzeugen. Ist das eines ihrer Lieblingsrezepte?

 Ja, ich habe das Rezept im Internet entdeckt und bereite es gerne zu. Ich wollte bewusst kein kompliziertes Dessert auswählen, damit ich mich auf das Hauptgericht konzentrieren kann. Schließlich hatten wir ja nur 35 Minuten Zeit.

War die Enttäuschung nach dem knapp verpassten Sieg groß?

 Nein, ich war froh, im Finale zu sein. Wäre ich am Anfang rausgeflogen, hätte mich das schon getroffen. Meine Enkeltochter konnte nämlich erst am dritten Tag im Publikum dabei sein, solange musste ich durchhalten.

Würden Sie die Teilnahme an der Sendung weiterempfehlen?

 Ich würde jedem dazu raten, wenn er Spaß und Lust am Kochen hat und etwas Neues erleben möchte. Ich habe es nicht bereut.

 Interview: Martina Koch

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