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Die „Schatzkiste“ wird größer

Kindergarten soll Essraum und größere Gruppenräume erhalten Die „Schatzkiste“ wird größer

Der kirchliche Kindergarten „Schatzkiste“ an der Büschingstraße soll baulich erweitert werden. Dass die Stadt sich daran mit einem Zuschuss in Höhe von 150 000 Euro beteiligt, hat der Ausschuss für Schulen und Kindergärten in seiner jüngsten Sitzung einstimmig empfohlen.

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Stadthagen (ssr). Das Gebäude der „Schatzkiste“ wurde im Jahr 1956 errichtet, die Bausubstanz entspricht nach Auskunft der Stadtverwaltung in etlichen Teilen diesem Erbauungsjahr. Nun plant die St.-Martini-Kirchengemeinde nach Darstellung von Martin Opfermann vom Fachbereich Bürgerdienste einen Anbau an der Nordfassade. Dadurch soll ein angemessener separater Essraum für die Mittagsverpflegung im Rahmen der Ganztagsbetreuung geschaffen werden. Derzeit nehmen die Kinder ihre Mittagsmahlzeit im engen „Puschenflur“ oder in den Gruppenräumen ein.

Durch den Anbau wird laut Opfermann zudem mehr Platz für zwei Gruppenräume geschaffen. Als Folge der Vergrößerung werden insgesamt 14 zusätzliche Plätze für die Ganztagsbetreuung entstehen. Die jetzige Gruppenstärke ist lediglich durch die fehlende Raumgröße auf weniger als die gesetzliche Höchstzahl von 25 Plätzen begrenzt. „Der Bedarf an Ganztagsplätzen ist stark vorhanden“, betonte Opfermann.

Teil des Umbaus sollen auch zahlreiche energetische Sanierungsmaßnahmen sein. Nicht zuletzt wird es nach den Worten von Opfermann für die Mitarbeiter einen besseren Sozialraum sowie nach Geschlechtern getrennte Toiletten geben.
Wie Harald Weidenmüller vom Vorstand der Kirchengemeinde berichtete, belaufen sich die Gesamtkosten für den An- und Umbau auf rund 400 000 Euro. Davon trägt St. Martini 100 000 Euro, weitere 150 000 Euro soll die Landeskirche Schaumburg-Lippe beisteuern.

Die Stadt beteiligt sich finanziell an dem Bauvorhaben, weil sie für Kindertagesstätten zuständig ist. Die St.-Martini-Kirchengemeinde führt ihren Kindergarten gleichsam im Auftrag der Stadt. Der Investitionszuschuss werde sich für die Stadt langfristig durch geringere Energiekosten und durch die bessere Auslastung bei gleichbleibender Personalstärke auszahlen, erläuterte Opfermann.

Namens der SPD/Grünen-Gruppe begrüßte Thomas Pawlik (SPD) das Vorhaben: „Es ist positiv, dass wir stadtweit dann mehr Ganztagsplätze zur Verfügung haben“. Die St.-Martini-Gemeinde sei mit Blick auf das Geld aus der Stadtkasse „ein verlässlicher Partner“. Marita Gericke betonte für die CDU-Fraktion, diese stehe „selbstverständlich hinter dem Projekt, wir müssen das Ganztagsangebot weiterentwickeln“.

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