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Die ersten Schritte im Amt

Stadthagen Die ersten Schritte im Amt

Der Schreibtisch ist noch recht leer – die Arbeit hat für Oliver Theiß nun aber begonnen. Als neuer Bürgermeister hat sich der 48-Jährige am Montag im Rathaus vorgestellt.

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Christian Schütz, der Leiter des Baubetriebshofes, führt den neuen Verwaltungschef über das Gelände an der Lauenhäger Straße und gibt einen Einblick in den Arbeitsalltag am Stadthäger Bauhof.

Quelle: tbh

Stadthagen. „Verheiratet, vier Kinder und sportbegeistert“, so lautete die Kurzbeschreibung zu seiner Person. Seine Ziele: Die Stadtverwaltung als „modernen Dienstleister“ und den „Dienst am Bürger“ weiter voranführen. „Der Bürger soll sich ernst genommen fühlen und gerne ins Rathaus gehen“, betonte Theiß.

 Der Arbeitsbeginn gestaltete sich zunächst noch recht entspannt. Seinen ersten Tag im Amt verbrachte er vor allem damit, sich mit den Abläufen im Rathaus und seinen Mitarbeitern vertraut zu machen. Den Mitarbeitern der einzelnen Fachbereiche stattete der neue Verwaltungschef zu Beginn seiner Amtszeit persönlich einen Besuch in ihren Büros ab. Seinen eigenen Arbeitsplatz will er erst nach und nach einrichten.

 Im Vorfeld hatte sich Theiß mit einer zweitägigen Fortbildung für angehende Bürgermeister aus ganz Niedersachsen auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet. Ganz neu seien die Themen für ihn jedoch nicht gewesen. Theiß bringt Erfahrung aus mehr als 16 Jahren als Jurist mit Schwerpunkt Verwaltungsrecht in das Amt ein. Seine Mandanten in der Kanzlei CWG & LTL werden zumindest die nächsten sieben Jahre auf ihn verzichten müssen. Theiß’ Nachfolge übernimmt die Rechtsanwältin Jennifer Weigelt, wie es in einer Pressemitteilung der Kanzlei heißt.

 „Der Neue ist da“, so begrüßte Theiß die Mitarbeiter des Baubetriebshofes bei einem seiner ersten Außentermine. Christian Schütz, der Leiter des Baubetriebshofes, führte Theiß auf dem Gelände an der Lauenhäger Straße herum und zeigte seinem neuen Chef, wie der Arbeitsalltag aussieht. Bei der Gelegenheit konnte der Bürgermeister den Mitarbeitern in der Tischlerei, der Gärtnerei und den anderen Bereichen über die Schulter schauen und sich zum Beispiel davon überzeugen, dass genügend Streusalzvorräte für die Winterzeit vorgehalten werden.

 Sowohl bei der Begrüßung im Rathaus als auch bei seiner Vorstellung am Baubetriebshof war ihm eines besonders wichtig: Berührungsängste abbauen. „Verbessern kann man immer noch was“, betonte Theiß und forderte seine Mitarbeiter auf, sich mit Anregungen und Problemen jederzeit vertraulich an ihn zu wenden.

 Die ersten Schritte als Bürgermeister hat Theiß nun gemacht: „Ich fühle mich gut aufgenommen und offen empfangen“. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase könne die Verwaltungsarbeit dann beginnen. tbh

JU nagelt 95 Thesen ans Rathaus

Den Reformationstag haben die Mitglieder der Jungen Union (JU) Stadthagen zum Anlass genommen, symbolisch 95 Thesen an das Rathaus zu nageln. Die neu überarbeiteten Prämissen beinhalten Anregungen und Vorschläge zur Verbesserung des Lebens in Stadthagen. Damit solle auf Missstände wie beispielsweise brachliegende alte Gebäude hingewiesen werden, heißt es seitens der JU. Eine Art „Hausaufgabe“, die die Mitglieder dem neuen Bürgermeister stellen möchten, wie Pressesprecher Arne Brammer erklärt. tbh

Ab in die Ecke

Bei seinem Besuch beim Baubetriebshof ist Oliver Theiß auch auf sich selbst gestoßen. Die Aufstellwände mit den Wahlplakaten von ihm und seinem Vorgänger Bernd Hellmann werden auf dem Gelände des Bauhofes gelagert. Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Besonders die Plakate von Hellmann sind stark verblasst. tbh

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