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Die große Lösung soll es sein

WLAN in der Innenstadt Die große Lösung soll es sein

Kostenloses WLAN in der Innenstadt – damit scheint es jetzt gut anderthalb Jahre nach einem Vorschlag der CDU voranzugehen. Die Stadtverwaltung hat sich für die von der Politik bevorzugte sogenannte große Lösung entschieden. Diese geht jedoch stark ins Geld.

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Freies WLAN in der Innenstadt soll kommen - für Installationskosten von 12 000 Euro.

Quelle: Symbolfoto

Stadthagen. Wirtschaftsförderer Lars Masurek macht deswegen keinen Hehl daraus, dass die Verwaltung gern auf das andere Pferd gesetzt hätte.  „Wir sind da dran, haben alles genau in Augenschein genommen“, sagt Masurek. „Zudem loten wir das Projekt auch mit der Firma aus.“ Einen konkreten Termin, ab wann das WLAN zur Verfügung steht, kann er noch nicht nennen.

Bei der nun angestrebten Variante werden der Marktplatz und an ihn angrenzende Straßen einbezogen: Marktstraße, Obernstraße, Niedernstraße und Echternstraße. Auf diese Weise sollen Geschäfte und Gastronomie von dem Service profitieren.

12 000 Euro Kosten

Aufgrund der größeren räumlichen Ausmaße sind die Installationskosten mit rund 12 000 Euro aber gut doppelt so teuer wie die der kleinen Lösung. Auch die laufenden Kosten schlagen stärker zu Buche. Masurek räumt ein: „Uns wäre die Lösung, bei der das WLAN auf den Marktplatz beschränkt gewesen wäre, lieber gewesen.“ Die Entscheidung für die teurere Variante sei „unter dem politischen Einfluss“ gefallen. CDU und SPD hatten sich gleichermaßen für die große Lösung stark gemacht.

Nun steht der Kontakt zu Immobilieneigentümern an. Masurek meint dazu: „Wir müssen die entsprechende Technik an den Fassaden anbringen, benötigen vier bis fünf Anschlüsse. Dazu braucht es auch Überzeugungsarbeit.“

Sechs Angebote lagen vor

Gegen die insbesondere aus Reihen der Stadthäger Christdemokraten vorgetragene Kritik an der aus ihrer Sicht langsamen Umsetzung entgegnet Masurek: „Für uns galt es, verschiedene Angebote einzuholen, auf die wir teils sehr lange gewartet haben. Insgesamt lagen uns dann sechs Offerten vor.“

Die Unmutsäußerungen hatten sich unter anderem daran entzündet, dass Bad Nenndorf seit Frühjahr dieses Jahres über freies WLAN verfügt. Heiko Tadge, Sprecher bei der Stadthäger CDU, hatte die von ihm zusammengetragenen Informationen an Partei-Freund Mike Schmidt weitergegeben, den Stadtdirektor des Kurorts.

Nach Tadges Angaben geschah jener Vorgang mehrere Wochen, nachdem er dieselben Unterlagen der Stadthäger Verwaltung hatte zukommen lassen. Auch der Stadthäger SPD-Fraktionsvorsitzende Jan-Philipp Beck hatte die Dauer der Umsetzung mehrfach kritisiert. ano

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