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Busch-Tage: Vorbehalte bestehen weiter

Stadthagen Busch-Tage: Vorbehalte bestehen weiter

Mit den Wilhelm-Busch-Tagen könnte Bürgermeister Oliver Theiß im Stadthäger Veranstaltungskalender eine eigene Duftmarke setzen. SPD und Grüne haben sich von Anfang an skeptisch gezeigt, als zu teuer wird das Projekt empfunden. Dass die Vorbehalte längst nicht überwunden sind, hat sich nun wieder gezeigt.

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Quelle: Archivfoto

Die Stadtverwaltung soll sich nämlich überlegen, wie sie den Erfolg der Busch-Tage messen will. Wirtschaftsförderer Lars Masurek hatte in der vergangenen Sitzung des Wirtschaftsausschusses zugeben müssen, dass man sich über ein solches Bewertungssystem im Rathaus bisher noch keine großartigen Gedanken gemacht habe.

„Solche Parameter zu haben ist wichtig“, sagte bei der Sitzung der Ausschussvorsitzende Jan-Philipp Beck (SPD). „Wir wollen schließlich wissen, ob es funktioniert.“ Somit erteilte der Ausschuss Masurek den entsprechenden Auftrag. Der Wirtschaftsförderer hatte in dem Gremium zum aktuellen Stand der Planung für die Wilhelm-Busch-Tage referiert. Unter anderem sagte er, die Verwaltung sei „zuversichtlich, dass wir das durchfinanziert bekommen“.

Zuletzt war mit der Gemeinde Wiedensahl ein größerer Kooperationspartner abgesprungen, der sich mit 5000 bis 10.000 Euro in das Projekt hätte einkaufen sollen. Die Finanzierung der Busch-Tage, die in diesem Jahr erstmals anstelle der Tage der Weserrenaissance stattfinden sollen, galt von Anfang als umstritten. Mit 76.000 Euro ist die neue Veranstaltung mehr als doppelt so teuer wie das Fest, mit dem es sich zukünftig jährlich abwechseln soll.

Zustimmung unter Vorbehalt

Die rot-grüne Mehrheitsgruppe im Stadthäger Rat stimmte nur unter der Bedingung zu, dass die Busch-Tage den Haushalt nicht stärker belasten als die Tage der Weserrenaissance. Der Rest des Geldes muss nun aus Sponsorengeldern zusammenkommen.

Zur notwendigen Straffung des Programms konnte Masurek im Ausschuss keine genauen Angaben machen. Jeder der bisher Beteiligten habe „auf ein bisschen was verzichtet“. Von den Busch-Tagen verspricht sich die Stadt einem eigenen Konzept zufolge „überregionale Strahlkraft“. jcp

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