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Die zweite Runde des „Generationsfreundlichen Einkaufens“

Geringe Mittel – große Wirkung Die zweite Runde des „Generationsfreundlichen Einkaufens“

Ebenerdiger Zugang, freundliches Personal und gute Ladengestaltung – etwa 60 Geschäfte in der Kreisstadt erfüllen die Kriterien für „Generationsfreundliches Einkaufen“ und haben ein entsprechendes Zertifikat. Diese Bescheinigungen laufen 2015 aus, weswegen nun eine Neu- beziehungsweise Rezertifizierung ansteht.

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In rund 60 Geschäften in der Kreisstadt kaufen Ältere generationenfreundlich ein.

Quelle: tbh

Stadthagen. Bei der Aktion arbeiten Seniorenbeirat, Stadtverwaltung und Stadtmarketing Hand in Hand – wie schon im Jahr 2012, als das Kaufhaus Tietz als eines der ersten Läden in Stadthagen ausgezeichnet wurde. Auch in diesem Jahr erfüllte der Edeka-Markt alle vom Handelsverband Deutschland vorgeschriebenen Kriterien, um die begehrte Bescheinigung zu ergattern.

 „Es geht aber nicht nur um Hilfestellungen für Senioren“, erklärt SMS-Vorsitzender Günter Raabe. Vielmehr stehen alle Menschen mit Handicaps im Fokus. „Das können junge Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Krücken oder Rollstuhlfahrer sein“, so Raabe.

Wirtschaftsförderer Lars Masurek, Kreis-Seniorenbeiratsvorsitzender Karl-Heinz Hansing, Tietz-Geschäftsführer Holger Schulz und SMS-Chef Günter Raabe wollen noch mehr Geschäfte mit ins Boot holen.

Quelle: js

 Geschulte Mitglieder des Seniorenbeirats können das Zertifikat ausstellen. Anfangs anonym testen sie die Freundlichkeit des Personals, um anschließend die übrigen Kriterien wie eine helle Verkaufsfläche oder die Höhe der Regale zu ermitteln. Eingeteilt sind die rund 60 Aspekte, die vom Handelsverband Deutschland vorgesehen sind, in A- und B-Kriterien. Bei Letzteren können die Ladenbesitzer nur bedingt eingreifen, etwa was die Erreichbarkeit und Parkplätze betreffen. A-Kriterien sind beispielsweise ein ebenerdiger Zugang. Ist dieser durch eine denkmalgeschützte Treppe nicht möglich, kann beispielsweise mit einfachen Mitteln eine Rampe gebaut oder eine Funkklingel angebracht werden. „Dann kommt der Ladenbesitzer und kann helfen“, erklärt Lars Masurek von der Wirtschaftsförderung Stadthagen.

 Geschäfte, die noch nicht zertifiziert sind, können sich ans Stadtmarketing wenden, um in den Pool für die unangekündigten Überprüfungen aufgenommen zu werden.  js

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