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Disko-Streit: Kritik ist Wilmers „schleierhaft“

Stadthagen / Replik Disko-Streit: Kritik ist Wilmers „schleierhaft“

„Schleierhaft“ ist es dem WIR-Ratsherrn Richard Wilmers, dass seine Äußerungen zu einer möglichen Disko im Bahnhofgebäude „so massiv fehlinterpretiert werden“. Auch die jüngste Kritik von Thomas Pawlik (SPD) zeige, „dass Formulierungen nicht genau gelesen oder bewusst missverstanden werden“, schreibt Wilmers in einer Pressenotiz.

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Stadthagen. Er habe mit dem Stichwort Disko nur einen Vorschlag für die Nachnutzung des Bahnhofgebäudes gemacht, so der WIR-Politiker. Ausdrücklich habe er hinzugefügt, dass es Aufgabe der Stadt sei, Investoren zu ermuntern, solch eine Nutzung zu prüfen. „Ich habe, im Gegensatz zum SPD-Fraktionsvorsitzenden Jan-Philipp Beck nicht gesagt, die Stadt möge das Gebäude übernehmen“, streicht Wilmers heraus.

 „Wenn nun auch Herr Pawlik behauptet, ich sei nicht an realistischen Lösungen interessiert, dann zeigt dies erneut eine bösartige Unterstellung“, fügt Wilmers hinzu.

 In diesem Zusammenhang zeigt sich Wilmers nach eigenem Bekunden davon überrascht, dass bereits am kommenden Mittwoch im Verwaltungsausschuss eine 13-seitige Vorlage der Verwaltung zum Thema „Beabsichtigter Verkauf des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Stadthagen“ beraten werden soll, in der ein Ankauf nicht ausgeschlossen werde.

 Wilmers zeigt sich auch verwundert darüber, „dass Antworten auf SN-Anfragen sofort von der SPD kritisiert werden“. Es sei üblich, dass Fraktionen und Gruppen „sich immer noch frei äußern dürfen, ohne auf mögliche Reaktionen der SPD Rücksicht nehmen zu müssen“, merkt Wilmers an.

 Wenn Pawlik kritisiere, „dass ich in Sachen Asphalt-Mischwerk zunächst für die Errichtung gestimmt habe, anschließend aber die Speerspitze des Widerstandes sei“, könne er dazu nur sagen: „Wenn ein Politiker im Verfahrensprozess einen Fehler erkennt, ihn aber nicht korrigiert, dann handelt er grob fahrlässig und ist nicht mehr glaubwürdig“. ssr

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