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Domeier ersetzt May im Festkomitee

Schützenfest Domeier ersetzt May im Festkomitee

Die Nachfolgefrage ist gelöst und zwar nach Ansicht aller Beteiligten optimal: Stadtmitarbeiter Kiron Domeier (27) ersetzt Volker May im Festkomitee des Historischen Stadthäger Schützenfestes.

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Die Anlaufstelle bleibt im Rathaus: Kiron Domeier freut sich auf seine Aufgabe im Festkomitee.

Quelle: sk

STADTHAGEN. May (59) ist als Standesbeamter bei der Stadt tätig. Er hatte den geschäftsführenden Komiteeposten zwölf Jahre ausgeübt und die Aufgabe im November aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Traditionell entsendet die Stadtverwaltung eine Person in das sechsköpfige Festkomitee; das war bisher immer ein Mitarbeiter der Stadt.

Allerdings müsse dies nicht zwingend so sein, hatte Bürgermeister Oliver Theiß erklärt, als die Nachfolgerfrage anstand und auf Anhieb niemand „Hier!“ geschrien hatte. Um so erfreuter zeigte sich Komitee-Mitglied Gerd Hasse, dass nun doch jemand aus der Mitte der Stadtverwaltung gefunden werden konnte. Für das Festkomitee – zwei Ratsmitglieder und drei Vertreter des Schützenbundes zählen neben dem Stadtvertreter dazu – sei die Verwaltung „immer eine Anlaufstelle“ gewesen. Hasse: „Dort war die Zentrale.“ Und dort bleibt sie nun auch.

 Die Lösung präsentierte sich in gewisser Hinsicht näher als gedacht, nämlich im Vorzimmer des Bürgermeisters. Dort arbeitet Stefanie Domeier (27). Deren Ehemann Kiron wiederum ist im Fachbereich Bürgerdienste für die Kindertagesstätten in der Stadt zuständig – und ist, wie bekannt wurde, dem Schützenfest sehr zugetan.

Laut Kiron Domeier habe der Bürgermeister nun zuerst bei seiner, Domeiers, Ehefrau bezüglich des Amtes für ihren Ehemann vorgefühlt. Dann kam die offizielle Anfrage an ihn selbst. Domeier erbat sich daraufhin eine Bedenkzeit und besprach die Sache mit seiner Frau. Von deren Seite sprach nichts dagegen. Domeier: „Schützenfest war für sie nie ein Problem.“ Dass die Wahl als künftiges Festkomiteemitglied auf ihn fiel, kam allerdings überraschend.

Der 27-Jährige hatte es für wahrscheinlicher gehalten, dass nach einer älteren Person Ausschau gehalten werde. Um so mehr freut sich der Verwaltungsfachangestellte und gebürtige Stadthäger jetzt: „So ein Angebot! Es ist eine Ehre.“ Bereits mit 16 Jahren gehörte Domeier zu den Jungen Bürgern, feiert nun seit vier Jahren im Lindenrott. Mit seinen 27 Jahren ist Domeier mit Abstand das jüngste Festkomiteemitglied. Mit dem Komiteeamt lerne er das Schützenfest aus einer anderen Perspektive kennen.

Domeier: „Es gibt viel Neuland.“ Bei einem ersten Treffen mit dem Komitee sei er jedoch sehr gut aufgenommen worden, und man habe ihm jegliche Unterstützung angeboten. Dieses habe ihm auch Volker May zugesichert. Im Januar kommt das Festkomitee zur ersten Sitzung für das nunmehr 622. Historische Schützenfest zusammen. Domeier wünscht sich, dass die Traditionsveranstaltung weiterlebt: „Ich liebe das Schützenfest.“ sk

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