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Drei Drogenrazzien

Stadthagen / Seggebruch Drei Drogenrazzien

Drogenrazzia in Stadthagen und Seggebruch: Etwa 30 Polizisten und fünf Drogenspürhunde durchsuchten heute ab 10.05 Uhr gleichzeitig zwei Wohnungen und eine Zoohandlung.

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10.05 Uhr in Stadthagen: Die Polizei fährt mit mehreren Bullis vor einer Zoohandlung vor. Zur selben Zeit werden eine Wohnung in Stadthagen sowie eine weitere Wohnung in Seggebruch durchsucht. Zwei Männer und eine Frau werden verdächtigt, mit Drogen zu handeln.

Quelle: on

Stadthagen/Seggebruch. Bei der groß angelegten Durchsuchungsaktion waren die Polizeikommissariate Stadthagen und Bückeburg, Hundeführer aus Hildesheim sowie die Bereitschaftspolizei in Hannover beteiligt. Der belgische Schäferhund Yellow schlug in einer Zoohandlung in der Kreisstadt an. Kurze Zeit später kamen die Beamten aus den Geschäftsräumen – in der Hand unbekannte Mengen der synthetischen Droge „Speed“.

 Bei den Razzien, die alles in allem bis 13 Uhr dauerten, sicherten die Polizisten 100 Gramm Marihuana und eine noch unbekannte Menge Amphetamine. Das gab André Lüth, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Bückeburg, am Nachmittag bekannt.

 Die Behörde in Bückeburg war es auch, die den Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht beantragt hatte. Aus einem vorausgegangenen Verfahren ergab sich der Anfangsverdacht des Handels mit Betäubungsmitteln gegen einen 25-jährigen Stadthäger, einen 38-jährigen Seggebrucher und eine 35-jährige Stadthägerin.

 Ob und wie viel Drogen in den drei Objekten heute insgesamt sichergestellt wurden, wollte Lüth nicht sagen. Bekannt ist allerdings, dass die Polizei auch die Mobiltelefone der drei Beschuldigten sichergestellt hat. „Das ist üblich bei dem Verdacht auf Drogenhandel“, erläutert der Staatsanwalt. Immerhin müsse die Ermittlungsbehörde mögliche Kontakte sowie ein potenzielles Netzwerk nachvollziehen können.

 Die Durchsuchung in der Zoohandlung sorgte für das meiste Aufsehen. Immerhin mussten die Polizisten bei ihrem dreistündigen Einsatz mehr als zehn Kunden wegschicken. Der Geschäftsbetrieb soll nach Angaben eines Behördensprechers im Anschluss an die Razzia wie üblich weiter gelaufen sein. Die Wohnungsdurchsuchungen in Stadthagen und Seggebruch liefen weniger publikumswirksam ab.

 Nachdem die beiden kleineren Aktionen abgeschlossen waren, unterstützten die Hundeführer ihre Kollegen in der Zoohandlung. Je mehr Hunde desto besser, denn die Drogenspürhunde können nur für wenige Minuten im Einsatz sein. Dann müssen sich die Tiere von der anstrengenden Suche ausruhen.

 Die Polizei untersucht nun die sichergestellten Drogen auf die Art und Menge. Davon hängt hinterher die mögliche Anklage ab. Auf den Handel mit Betäubungsmitteln steht nach Angaben von Lüth eine Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Gefängnis. Je nach Menge und Wirkstoff kann die Strafe noch steigen. vin

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