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Drei Jubiläen für einmaliges Engagement

Paritätische Lebenshilfe Drei Jubiläen für einmaliges Engagement

Ein gleich dreifaches Jubiläum hat die Paritätische Lebenshilfe Stadthagen-Weserbergland (PLSW) am Wochenende gefeiert: Vor 50 Jahren gründeten sozial engagierte Menschen die Lebenshilfe Stadthagen, vor 45 Jahren kam die Tagesbildungsstätte hinzu, vor 30 Jahren die Wohnanlage Haus Ostring.

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Die Jazz-Dance-Gruppe und die Tanz-AG der Schule am Bürgerwald zeigen ihr Können.

Quelle: tro

Stadthagen. „In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat die Lebenshilfe sehr, sehr viel bewegt“, sagte die Vereinsvorsitzende Ute Gonschior bei einer Feierstunde in der Schule am Bürgerwald.

Sie hob in ihrer Rede die Vorreiterrolle der Vereinsgründer um den späteren ersten Vorsitzenden Heinrich Schmidt hervor. Im Jahr 1967, in dem die Lebenshilfe aus der Taufe gehoben wurde, sei es zwar im Fernsehen bunt geworden – „aber die Welt für Menschen mit Behinderung war doch noch eher grau-weiß. Im Unterschied zu heute gab es für die Betroffenen so gut wie keine Unterstützung“, sagte Gonschior. So habe man zunächst Beratungs- und Betreuungsangebote geschaffen, später auch Arbeitsmöglichkeiten in Werkstätten.

„Vorrangig war allerdings die Schaffung von Einrichtungen, in denen die Kinder in erster Linie auch gefördert wurden – und das bereits zum frühestmöglichen Zeitpunkt“, so die heute Lebenshilfe-Vorsitzende weiter. Ob Kindergärten, die Schule am Bürgerwald, welche in ihren Anfangstagen noch Tagesbildungsstätte hieß, eine Wohnanlage mit zwei Außenwohngruppen, eine Beratungsstelle oder der familienentlastende Dienst – im Laufe der Jahrzehnte wurde das Angebot immer weiter ausgebaut, bis 2011 zusammen mit der Paritätischen Gesellschaft Behindertenhilfe (PGB) die Gründung der PLSW erfolgte. Gonschior hob besonders das Engagement vom späteren Geschäftsführer Manfred Seller sowie Gerd Mühlmeister hervor: „Sie haben unsere Lebenshilfe geprägt, wie sonst niemand anderes.“

"Einmalige Größe und Vielfältigkeit"

Die stellvertretende Landrätin Helma Hartmann-Grolm betonte in ihrem Grußwort das Engagement und Herzblut, mit dem die Beteiligten zu Werke gingen. „Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die die Stärke haben, gemeinsam etwas zu verändern“, sagte sie. Bürgermeister Oliver Theiß ergänzte: „Die Pioniere der PLSW haben etwas geschaffen, was in seiner Vielfältigkeit und Größe einmalig ist.“  tro

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