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Stadthagen Stadt Drinnen dröhnt es – draußen tönt es
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Drinnen dröhnt es – draußen tönt es
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00:19 23.09.2014
Jede Sekunde zählt: Im Rennen schenken sich die Fahrer keinen Zentimeter.tbh
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Stadthagen

Die Regeln waren die gleichen wie bei dem Benefizrennen vergangenes Jahr. Nach einem achtminütigen Qualifikationsrennen wurde es für die Fahrer ernst. Runde um Runde kämpften die Teams um den Sieg. Der Ehrgeiz war entbrannt und so schenkten sich die Fahrer keinen Zentimeter. Hier und da krachte einer mit seinem Kart in den Reifenstapel, aber „im Großen und Ganzen ging es gesitteter zu als vergangenes Mal“, wie Manfred Brandt, der Inhaber der Kartbahn verlauten ließ. Dieses Jahr habe er nicht ganz so oft schimpfen müssen.

Den Wanderpokal für den obersten Treppchenplatz auf dem Siegerpodest bekam aber nur eine Gruppe – „Blue White Power“. Mit einem Sekundenbruchteil Vorsprung verwiesen sie das Enzer Rott und die Fahrer vom Lindenrott auf den zweiten und dritten Platz.

 Dahinter folgten die Gruppen der SMC-Kids, von ITT Bornemann, der Dirty Max Crew, von O-i Glasspack, dem Bernhardiner Rott, dem Kloster-Markt-Rott, dem Amtspfortenrott, die Gruppe aus der ersten Quartierschaft, „Die düsenden Dullis“, die Fahrer von Möbel Heinrich sowie dem Stadtmarketing Stadthagen, dem DLRG, dem DRK, dem THW, der Stadthäger Feuerwehr und „The hot Plasters“.

Der „Schneckenpokal“ ging dieses Jahr an die Gruppe des DRK, den ersten Frauenpokal erhielt Nora Ohmes, die bei dem DLRG-Team mitfuhr.

Wie der Name schon sagt, drehte sich bei der zweiten Ausgabe des Benefizrennens nicht alles allein um Geschwindigkeit. Während drinnen die Motoren dröhnten, erschallten draußen angenehmere Klänge.

Auf der Bühne rockten die „Loving Hearts“ in der aktuellen Besetzung mit Harald Böckmann, Gerhard Widdel, Walter Ehlerding und Geoffrey Rich abwechselnd mit „Le Capell“, der fünfköpfigen Band, die früher regelmäßig beim Pflastertrubel oder auch beim Schützenfestball auftrat. "Wir leben mittlerweile alle woanders, da ist es schön sich bei so einem Anlass wiederzusehen", sagte der Frontmann und Sänger Markus Krohn.

Sowohl die Musiker als auch das Team von Audio-Systeme verzichteten auf ihre Gage. Die stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Koller überbrachte ein Fass Bier, gespendet von der Stadtverwaltung.

Der Erlös und das Startgeld in Höhe von 1881 Euro sollen dieses Mal der Jugendarbeit der Stadthäger Ortsgruppen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) zugute kommen.

 Eine rundum gelungene Veranstaltung, mit einem Wermutstropfen: „Für den Aufwand, der betrieben wurde, ist die Resonanz leider sehr verhalten“, bedauerte Bernd Koller. Auch nächstes Jahr soll es ein Benefizrennen geben. Koller und Chris Blaume haben jedoch angekündigt, das Organisationszepter an andere aus den Reihen der Mitveranstalter weiterreichen zu wollen. tbh
 
 

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