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E-Autos: Kritik an Stadtverwaltung

Stadthagen E-Autos: Kritik an Stadtverwaltung

Das Thema Elektromobilität und Stromtankstellen in Stadthagen ist noch nicht vom Tisch. Es gäbe diesbezüglich Diskussionen, teilte Wirtschaftsförderer Lars Masurek in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing mit. Derweil wird Kritik an der Stadtverwaltung laut.

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Mithilfe privatwirtschaftlich betriebener Stromtankstellen könne das Netz an Ladestationen verdichtet und die Akzeptanz von E-Autos gesteigert werden, meint Wirtschaftsförderer Lars Masurek.

Quelle: Symbolfoto

Stadthagen. Gegenwind von Politikern bekam die Stadtverwaltung für die Aussagen gegenüber dieser Zeitung, den Ausbau der E-Mobilität in der Kreisstadt nicht weiter zu verfolgen. Ratsherr Sebastian Höltje (Die Grünen) hatte die Frage aufgeworfen, warum die Stadtverwaltung die im Rahmen des Projektes „Schaufenster Elektromobilität“ zur Verfügung gestellten Elektroautos nicht übernimmt und die Verwaltung auch nicht vorhabe, entsprechenden Ladestationen aufzustellen. „Über bestimmte Dinge, die sich noch in der Entwicklung befinden, kann ich öffentlich noch nicht sprechen“, erklärte Masurek.

Die Gründe seien, wie der Wirtschaftsförderer betonte, nach wie vor darin zu sehen, dass die Verwaltung keine neuen Fahrzeuge brauche und deswegen davon absehe, die „VW e-up!“ nach dem Auslaufen der Förderphase im nächsten Jahr zu übernehmen. Ein Manko sei unter anderem die beschränkte Reichweite.

Hinsichtlich der Ladestationen stellte er klar: „Es ist momentan hier kein Markt dafür da.“ Zukunftsfähig seien aus seiner Sicht lediglich die Schnellladestationen – aber auch teuer und gewerblich nicht rentabel.

Im gleichen Zug verwies der Wirtschaftsförderer auf Modelle, wie sie beispielsweise Aldi-Süd betreibe, die Schnellladestationen für Kunden bereitstellen. Mithilfe der privatwirtschaftlich betriebenen Stromtankstellen könne das Netz an Ladestationen verdichtet und die Akzeptanz von E-Autos gesteigert werden, so Masurek. Allerdings ist Aldi-Süd im gesamten west- und süddeutschen Raum vertreten, aber nicht in Schaumburg.

Auch den SPD-Fraktionsvorsitzenden Jan-Philipp Beck hatte die SN-Berichterstattung über die Aussagen der Verwaltung zur Zukunft der Elektromobilität in Stadthagen verwundert. „Ich war überrascht, dass die Verwaltung das Vorhaben nicht aktiv weiterführen möchte.“ Besonders in Anbetracht der vorangegangenen Bemühungen, die Elektroautos im Zuge des Modellversuchs der „Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen“ zu bekommen, könne er die jetzige Ablehnung nicht verstehen. tbh

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