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Stadthagen Stadt Ebenerdige Rasenfläche statt Hochbeete
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Ebenerdige Rasenfläche statt Hochbeete
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16:28 19.07.2011
Der triste Stil des Festhallen-Vorplatzes soll bald der Vergangenheit angehören. © rg
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Stadthagen (ssr). Dafür investiert die Stadt auf Beschluss des Rates rund 115.000 Euro. Die Hochbeete mit den charakteristischen Betonsteinen in U-Form werden restlos beseitigt, wie Bettina Burger, die Pressesprecherin der Stadt, auf Anfrage erläuterte. Vor dem Haupteingang entsteht also eine ebene Fläche.

Etwa in der Mitte zwischen Halle und Straße wird ein leicht geschwungener gepflasteter Weg eingerichtet. Dieser wird eine Gesamtfläche von 600 Quadratmetern aufweisen und in der Farbe Anthrazit gestaltet.

Auf den restlichen Flächen soll ebenerdig Rasen eingesät werden. An vier Stellen werden fünf Meter hohe runde Lichtstelen mit einem Durchmesser von 17 Zentimeter platziert. Auf Blumen, Büsche oder gar Bäume soll laut Burger zunächst verzichtet werden, um die Wirkung einer schlichten Anlage erst einmal auszuprobieren.

Der direkte Zugang des Vorplatzes zur Enzer Straße, so wie er heute in Höhe des Haupteingages existiert, wird beseitigt. Dafür sind neben optischen vor allem Gründe der Verkehrssicherheit maßgebend. Vor allem das derzeit übliche illegale Parken im zeitlichen Umfeld von Großveranstaltungen soll dadurch vermieden werden. Der breite Weg vor der Halle wird zum Festplatz und zur Seilerstraße hin durch Poller abgesperrt, um ihn verlässlich zur „Fußgängerzone“ zu machen.

Der direkte Eingangsbereich soll nach Auskunft von Burger von den Wirtschaftsbetrieben etwas großzügiger gestaltet werden. Die Treppe werde etwas ausladender als im heutigen Zustand sein, zudem werde es an beiden Seiten je eine Rampe für Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer geben.

Derzeit laufe bereits die Ausschreibung, bislang hätten sich neun Firmen beworben, so die Pressesprecherin. Die Koordination der Bauarbeiten hat das Architekturbüro Köster in Helpsen. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis spätestens Ende November fertig sein.

Den ursprünglichen Plan, zeitgleich die Kreuzung Enzer- und Seilerstraße in einen Kreisverkehr umzubauen, hatte der Rat vor einiger Zeit wieder fallen lassen. Dafür sind Kostengründe ausschlaggebend. Andere Straßenprojekte, etwa der Nachausbau maroder Abschnitte in mehreren Stadtvierteln, seien wichtiger, hatte es im Kreise der Politiker geheißen.

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