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Eckhaus soll schnell weg

Gespräche zwischen Ditib und Stadtverwaltung Eckhaus soll schnell weg

Die CDU hat die Stadtverwaltung aufgefordert, schnellstmöglich auf den Abriss der früheren Moschee an der Ecke Vornhäger Straße/Lauenhäger Straße hinzuwirken.

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Nach dem Willen von Rat und Verwaltung soll das Gebäude der früheren Moschee so schnell wie möglich abgerissen werden.

Quelle: JCP

Stadthagen. Die Stadt soll deswegen mit der Eigentümerin, der Türkisch-Islamischen Gemeinde (Ditib), in Verhandlungen über einen Ankauf des Gebäudes eintreten. An der engen Abbiegung war vergangene Woche ein siebenjähriges Mädchen bei einem Unfall zu Tode gekommen.

 „Eine weitere Verzögerung von Maßnahmen, die zur Sicherheit in diesem Kreuzungsbereich beitragen, ist nicht hinnehmbar“, betonte der hiesige CDU-Chef Jens Klugmann. Die Ditib-Gemeinde ist zu einem „umgehenden Verkauf“ des Eckhauses bereit, wie deren Sprecher Ali Ünlü versicherte. „Wir fänden es gut, wenn die Stadt es dann so schnell wie möglich abreißen würde.“

 Bereits im Jahr 2007 habe es Verkaufsverhandlungen gegeben, berichtete Ünlü. Seinerzeit habe die Stadt aber einen Rückzieher gemacht. Der Kaufpreis wäre damals 115000 Euro gewesen. Über den heutigen Verkaufspreis konnte Ünlü keine Angabe machen. Der Ditib-Bundesverband achte freilich darauf, „dass ein marktüblicher Preis erzielt wird“, ergänzte Ünlü.

 Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) kündigte an, bereits begonnene Gespräche mit der Ditib-Gemeinde baldmöglichst fortzusetzen. Er verwies allerdings darauf, dass in dem Haus Mieter wohnen. Denen gegenüber bestehe eine dreimonatige Kündigungsfrist, „es sei denn, man einigt sich einvernehmlich früher“. Die Stadtverwaltung werde auf jeden Fall „gucken, wie schnell sich das realisieren lässt“. Mit Blick auf einen Abriss werde man dann „schnell“ handeln.

 „Schön, dass die CDU unsere Idee jetzt aufgreift“, kommentierte Richard Wilmers namens der WIR/FDP-Ratsgruppe den Vorstoß der Union. „Wir haben schon vor einem Jahr in einem Ratsantrag gesagt, dass es besser wäre, dieses Gebäude abzureißen.“ Nach dem jetzigen Unfall werde das umso dringlicher.

 Die rot-grüne Ratsgruppe steht der Forderung nach Auskunft ihres Sprechers Jan-Philipp Beck offen gegenüber: „Wenn es die Verkehrssicherheit erhöht, tragen wir das mit.“ Das Thema sei kurzfristig auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bauausschusses genommen worden. „Dann soll die Verwaltung erläutern, ob der Bau des von der Stadt an dieser Stelle seit Längerem geplanten Kreisels schneller als 2018 möglich ist.“ Dieses Jahr wurde bislang als frühstmöglicher Baubeginn genannt. ssr

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