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Ein Antiheld auf reisen

Stilecht mit Fiege-Bier Ein Antiheld auf reisen

Mit „Liegen Lernen“ hatte der Bochumer Autor Frank Goosen vor 16 Jahren den Stoff für einen Kinofilm vorgelegt, aus seinem aktuellen Werk „Förster, mein Förster“ hat er im gut gefüllten Landsbergschen Hof jetzt eine Kostprobe gegeben. Der Freundeskreis der Stadtbücherei hatte ihn zu der Lesung eingeladen.

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Frank Goosen liest im Landbergschen Hof.

Quelle: pr.

Stadthagen. Stilecht mit Bochumer Fiege-Bier für Goosen wie auch für das überwiegend männliche Publikum amüsierte der Autor seine Zuhörer mit der Geschichte über seinen Protagonisten Förster, einem Schriftsteller, der kurz vor seinem 50. Geburtstag steht und dem außer dem ersten Satz seines neuen Machwerks kein Wort mehr einfallen will. Sein Freundeskreis setzt sich aus seinen kauzigen und betagten Nachbarn, seinen Schulfreunden, denen die Ehe oder die Herausforderungen des modernen Lebens zu schaffen machen, und dem wohlstandsverwahrlosten Teenager Finn zusammen. In einem Bulli macht sich die skurrile Truppe gemeinsam auf in Richtung Meer zu einem Konzert der Tanzkapelle Schmidt.

In „Förster, mein Förster“ wechseln sich Komik und Melancholie, gepaart mit Tiefsinn und Wärme ab. Goosen rezitierte aus seinem Werk mit sonorem Timbre und hauchte seinen Antihelden Leben ein, die der Leser wie Zuhörer gerne bis ans Ende ihrer Reise begleiten will – nach Iowa, ins Outback oder an die Ostsee. r

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