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Stadthagen Stadt Ein Hauch von Hollywood in Stadthagen
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Ein Hauch von Hollywood in Stadthagen
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19:45 14.09.2015
Filmproduktionen von Stadthägern mit Stadthägern: Hannes Malecki (links) und Malte Freimuth freuen sich auf einen besonderen Kinotag. Quelle: tbh
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Stadthagen

Der Streifen „Hexenkessel“ aus den achtziger Jahren sowie die neueren Produktionen „Operation Zeitsturm“ und „Operation Atahualpa“ der Elektroband „Welle: Erdball“.

 Um die Organisation des besonderen Kinonachmittags kümmert sich der Stadthäger Malte Freimuth, der mit dem künstlerischen Kopf von „Welle: Erdball“, dem Stadthäger Hannes Malecki, befreundet ist.

Die Band um Malecki und Alf Behnsen, ebenfalls aus der Kreisstadt, ist seit 20 Jahren erfolgreich im Bereich der elektronischen Musik unterwegs. Beim Kreieren von Musikvideos zu ihren Songs und Alben kam laut Freimuth bei den Künstlern der Wunsch auf, „auch mal einen Spielfilm zu machen.“ Es entstand der Streifen „Operation Zeitsturm“, der 2008 beim Wave-Gothik-Treffen in Leipzig gezeigt wurde.

Wenig später folgte die schräge Abenteuer-Komödie „Operation Atahualpa“ – beides Zero-Budget-Produktionen, sprich fast ohne finanziellen Aufwand mit Laiendarstellern produziert.

Beide Filme wurden zum Teil in Schaumburg gedreht. Das trifft ebenfalls auf den Film „Hexenkessel“ zu, der 1983 entstand. Regisseur und Mitspieler ist der gebürtige Stadthäger Jan Beinßen, heute bekannt als Krimi-Autor. Zuschauer dürfen gespannt sein: In dem Wirtschaftskrimi ist unter anderem Stadthagen zu sehen, bevor Obern- und Niedernstraße in die Fußgängerzone eingegliedert worden sind.

„Hexenkessel“ sei in den achtziger Jahren bereits bei Kino-Betreiber Fritz Rubba gelaufen, erzählt Freimuth. Jetzt zeigt Sohn Frank Rubba den Streifen erneut – gemeinsam mit den „Welle: Erdball“-Filmen. Rubba vermietet einen Kinosaal im Stadthäger Kinocenter für die Aufführungen. Für Miete und Werbung konnten Freimuth und Malecki Sponsoren gewinnen, unter anderem die Schaumburger Nachrichten und die Sparkasse Schaumburg. Jeder Film hat eine Länge von etwa 90 Minuten. Einlass zu dem von Malecki moderierten Kinospektakel ist um 11 Uhr, Beginn um 12 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Euro. Vor der Vorführung dürfen sich Besucher auf einen Sektempfang freuen, zwischendurch sind Pausen eingeplant. Im Anschluss an die Vorführungen soll in der Szenekneipe „Anno 1588“ an der Gerbergasse gefeiert werden. sk

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