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Ein Hochkaräter für Stadthagen

Ideen zum Stadtjubiläum 2022 Ein Hochkaräter für Stadthagen

Das Stadtjubiläum in sechs Jahren wirft seine Schatten bereits voraus. Stadthagen wird im Jahre 2022 auf 800 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken können. Von Seiten der örtlichen CDU gibt es erste Ideen, wie der runde Geburtstag in einem angemessenen und würdevollen Rahmen über die Bühne gehen soll.

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Stadthagen. Benachbarte Städte und Gemeinden sollen ebenfalls mit eingebunden werden. In organisatorischer Hinsicht möchten sich die Christdemokraten auch an positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit orientieren.

 

 „Wir wollen zu diesem Jubiläum eine besondere, hochkarätige Veranstaltung in unsere Heimatstadt holen", erläutert Jens Klugmann, Stadtverbandsvorsitzender der CDU. Im Blick haben die Politiker verschiedene Szenarien, wie Gunter Feuerbach, Spitzenkandidat der Union im Wahlbereich Nord, klar macht: „Bei der von uns ins Auge gefassten Veranstaltung kann es sich um eine Landesgartenschau, einen Tag der Niedersachsen oder auch um ein besonderes Stadtfest handeln." Das Konzept, das die Christdemokraten verfolgen, basiert unter anderem auf dem der Expo 2000 in Hannover, soll in diesem Zusammenhang auch benachbarte Städte und Gemeinden einbeziehen.

 

 Klugmann dazu: „Wir möchten Stadthagen in seiner historisch gewachsenen Umgebung präsentieren. Nachbargemeinden wie Nienstädt, Niedernwöhren oder Lindhorst sollen ebenfalls Veranstaltungen ausrichten." Das Zentrum des Gesamtprojektes wäre in Stadthagen. Damit ein solch ambitioniertes Ansinnen in die Realität umgesetzt werden kann, bedarf es umfassender Planung.

 Klugmann weiß: „Wir werden eine Menge Vorarbeit leisten müssen, um eine Chance zu haben, eines dieser Events ausrichten zu können." Dazu passt auch die Einschätzung von Heiko Tadge, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion: „Der im September zu wählende neue Rat der Stadt muss in seiner Wahlperiode die entsprechenden Weichen stellen. Die Durchführung wäre dann das Geschäft der Ratsmitglieder ab 2021. „Erfahrungen hinsichtlich der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen der Kreisstadt und in ihrer Umgebung befindlichen Ortschaften gibt es bereits, unter anderem im Kontext mit den Wilhelm-Busch-Tagen zu Ehren des im nahen Wiedensahl geborenen Dichters. Klugmann zeigt sich optimistisch, dass diese Anregungen für die Gestaltung des Stadthäger Jubiläums auch an anderen Orten auf positive Resonanz stoßen wird und erklärt die Zuversicht an einem Beispiel: „Der Vorsitzende des Stadthäger Gartenbauvereins, Dieter Kellermeier, hat bei einem Besuch der SPD den Wunsch geäußert, die Landesgartenschau in unsere Stadt zu holen. Dort war man diesem Ansinnen gegenüber nicht abgeneigt."

 Stadthagen war um das Jahr 1222 durch Graf Adolf III. von Holstein-Schaumburg gegründet worden. Um das Jahr 1230 wurde es in einer Urkunde des Stifts Obernkirchen als „indago comitis" („gräflicher Hagen") erwähnt. Mit Blick auf die historische Perspektive soll eventuell auch die Rolle des früheren Bistums Minden hinsichtlich der Entwicklung der Kreisstadt, des Umlands sowie letztlich des heutigen Landkreises beleuchtet werden. ano

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