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Ein Kletterturm soll her

Ortsbesichtigung in Stadthagen Ein Kletterturm soll her

Nicht viel Geld, nicht viel Platz und trotzdem soll ein toller Kinderspielplatz mit allem Drum und Dran am Helsengrundbach entstehen. Um das zu verwirklichen, hatte die Stadtverwaltung Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren eingeladen, bei einer Ortsbesichtigung ihre Vorstellungen und Ideen einzubringen.

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Judith Melsching (links) und die anderen Anwohner geben die Karte mit den Wünschen ihrer Kinder bei Eva Beck ab.

Quelle: pr.

Stadthagen. Das Interesse war groß, erklärt Eva Beck von der Stadtjugendpflege. Die bereits im Vorfeld bei einem Bürgerinformationsgespräch geäußerten Wünsche sind ebenfalls ist die Planung eingeflossen, betont Beck. Nicht fehlen dürfen aus Sicht der Jungen und Mädchen die obligatorischen Elemente wie Rutsche, Schaukel und Wippe. Für alles dürfte es auf dem geplanten Spielplatzareal aber zu eng werden. Ein Kletterturm mit Rutsche hat es den Kindern besonders angetan und ist laut Beck derzeit sogar im Angebot.

Insgesamt 13 000 Euro sind für den neuen Spielplatz im städtischen Haushalt eingeplant. Auf der rund 150 Quadratmeter großen Fläche werden zwei bis drei Geräte Platz haben. Mehr würde sowohl das Raumangebot als auch den finanziellen Rahmen sprengen, erklärt Beck. Falls der Kletterturm wirklich angeschafft werden sollte, wäre noch Platz für eine Schaukel. Wobei auch da die Auswahl groß ist, sagt die Stadtjugendpflegerin.

Straffer Zeitplan

Erschwerend hinzu komme ein straffer Zeitplan. Die Pläne für die groben Rahmenbedingungen sollen bis Ende April stehen. Dadurch könnte zum Beispiel die erforderliche Umrandung an den Straßenendausbau gekoppelt werden, die Pflasterarbeiten könnten im Zuge der Straßensanierung erfolgen. Fertiggestellt werden soll der Spielplatz nach Möglichkeit noch in diesem Jahr, sagt Beck.

Auf die Beteiligung bei der Planung neuer Spielplätze setzt die Stadt schon seit rund sieben Jahren. „Wenn wir die Nutzergruppen vorher fragen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Spielplätze anschließend auch genutzt werden und nicht brachliegen.“ Diese Form der Bürgerbeteiligung habe sich in der Vergangenheit bewährt. tbh

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