Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
„Ein Koffer voller Fragen“ zum Sterben

Stadthagen / Podiumsdiskussion zum Thema Palliativmedizin „Ein Koffer voller Fragen“ zum Sterben

Sich mit dem Sterben zu befassen, fällt den meisten nicht leicht. Noch schwerer wird es, wenn eine unheilbare Erkrankung vorliegt, die einen selbst, ob als Angehöriger oder Patient, zwingt, sich über den Tod Gedanken zu machen. Bei einer vom Ambulanten Palliativberatungsdienst Schaumburg organisierten Podiumsdiskussion mit dem Titel „Dein Koffer für die letzte Reise“ steht das Thema „Sterben und sterben lassen“ im Mittelpunkt.

Voriger Artikel
Prozess um Misshandlung vertagt
Nächster Artikel
Glänzende Löffel und rostige Hufeisen finden Anklang

Auch in der letzten Lebensphase gibt es Hoffnung.

Quelle: dpa

Von Tina Bonfert

Stadthagen. Mit einem „Koffer voller Fragen“ empfängt demnach SN-Redakteur Guido Scholl als Moderator am Donnerstag, 31. Oktober, um 19 Uhr Pastor Andreas Hecht, die Intensivkrankenschwester Gundi Lange, Palliativarzt Friedhelm Henze und Rechtsanwalt Dieter Liebelt auf dem Podium im Kulturzentrum „Alte Polizei“ in Stadthagen. Sabine Erdmenger möchte als Angehörige eines Verstorbenen über ihre Erfahrungen und ihre Erlebnisse berichten. Ziel der Diskussion sei es, klarzustellen, dass es auch in der letzten Lebensphase Hoffnung gibt, wie der Palliativarzt Henze betont.

Bei der Palliativmedizin ändere sich das Therapieziel. In so einer Situation gehe es nicht mehr darum die Grunderkrankung der Betroffenen zu heilen, sondern die Symptome wie Angst, Schmerz oder Atemnot zu lindern. Unter anderem sollen die Möglichkeiten erörtert werden, die Sterbenden in ihrer letzten Lebensphase und auch deren Angehörigen zur Verfügung stehen. Auch das Selbstbestimmungsrecht der Patienten und Fragen wie „Was erwartet einen nach dem Tod?“ sind Teil der palliativmedizinischen Diskussion.

  • Betroffene, Angehörige und Interessenten sind eingeladen, mitzusprechen und ihre Fragen zu stellen. Wenn auch Sie eine Frage zu dem Thema haben, können sie diese mit dem Betreff „Letzte Reise“ per E-Mail an sn@madsack.de schicken. Gerne reichen wir ihre Anliegen anonym an die Podiumsgäste weiter. 
Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr