Stadthagen. In einer Pressemitteilung droht sie Winny: „Sollten Sie Ihre Hetzerei gegen das Tierheim in Stadthagen nicht endlich aufgeben, wird sich der Tierschutzverein in Zukunft gerichtlich gegen Ihre verleumderischen Aussagen zu wehren wissen.“
Was war geschehen? Die Hohnhorsterin Winny hatte in zwei Leserbriefen an die Schaumburger Nachrichten allerlei beklagenswerte Zustände im Tierheim angeprangert. So würden Katzen dort „verkauft wie auf einem Basar“.
Darauf erwidert Sturm in ihrer Mitteilung: „Das Tierheim Stadthagen verkauft keine Katzen, sondern verlangt – wie alle anderen Tierheime auch – eine Abgabegebühr. Denn vor der Vermittlung lassen wir alle Tiere tierärztlich untersuchen und behandeln.“ Weiterhin sei es „eine Unterstellung, dass wir Katzen in andere Tierheime abschieben“.
Bekannt ist Ulrike Winny dem Tierschutzverein bis zur Veröffentlichung ihrer Leserbriefe nicht gewesen. Das jedenfalls behauptet Schatzmeisterin Angelika Hanusch, die erklärt: „Wenn wir zweimal so angegriffen werden, setzen wir uns zur Wehr.“
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