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Ein Viertel macht es nicht mehr lange

Ahornallee am Georgschacht Ein Viertel macht es nicht mehr lange

Ein Viertel der Bäume an der geschützten Ahornallee am Georgschacht haben eine Lebenserwartung, von weniger als zehn Jahren. Das hat nach Angaben von Bauamtsleiter Gerd Hegemann das Gutachten des Sachverständigen ergeben, der hinzugezogen wurde, um die Vitalität und Standfestigkeit des Baumbestands zu prüfen.

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Quelle: Archiv/rg

Stadthagen. Der Gutachter habe zudem auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Verdichtung des Wurzelwerks am Straßenrand zu verhindern, die dadurch entsteht, dass Fahrzeuge bei Begegnungsverkehr auf den Randstreifen ausweichen. Was bedeutet das nun für die Lösung der Probleme an der besonders für das Gewerbegebiet so wichtigen Straße am Asphalt-Mischwerk? „Für mich muss der Weg gefunden werden, der Umweltschutz mit den Ansprüchen an die Verkehrsführung vereint“, sagt Bürgermeister Oliver Theiß auf Anfrage der SN. Näher wollte er sich aber vor der offiziellen Vorstellung der Ergebnisse der Vitalitätsprüfung bei der Bauausschusssitzung kommenden Donnerstag, 27. November, nicht äußern.

 Rund 30 der 121 Bäume sind laut Gutachten so stark beschädigt beziehungsweise aufgrund ihres Alters so angegriffen, dass sie voraussichtlich nicht mehr bis 2024 durchhalten werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten der Bäume mit niedriger Lebenserwartung im Bereich der Einmündung des Feldweges stehen, wie Hegemann erläutert.

 Während der Bauausschusssitzung sollen sieben Planungsvarianten vorgestellt und von den Ausschussmitgliedern bewertet werden. Darin seien auch die bisher eingebrachten Vorschläge – die Sicherung der Bäume durch Leitplanken (CDU) oder durch das Anlegen einer zweiten Fahrspur (Grüne) – eingeflossen.

 Bei einem Bürgerinformationsabend am 16. Dezember hätten Interessenten zudem Gelegenheit, sich an der Diskussion um die dauerhafte Sicherung der Ahornallee zu beteiligen. „Das dient vor allem dem Meinungsbildungsprozess, weil man Zeit gewinnt und nicht so kurzfristig entscheiden muss“, erklärt Hegemann.

 Die Zeit drängt dennoch: Weil für die Sanierungsmaßnahmen Fördergeld beantragt werden soll, müsse der Bauausschuss spätestens bei der Sitzung am 22. Januar abschließend entscheiden. „Sonst wird auch 2016 nichts geschehen“, warnt der Bauamtsleiter. tbh

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Stadthagen / Politik

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