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„Ein großer Batzen, der noch fehlt“

Wilhelm-Busch-Tage „Ein großer Batzen, der noch fehlt“

Für die Finanzierung der ersten Wilhelm-Busch-Tage Anfang September besteht weiterhin eine Deckungslücke von 20 000 Euro. Das hat der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek vor dem Ratsausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing berichtet.

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Stadthagen. Allerdings kündigte Masurek an, in der kommenden Woche werde die Kultur-Stiftung, bei der die Stadt einen Förderantrag in entsprechender Höhe gestellt hat, eine Entscheidung treffen.
Sollte diese Entscheidung negativ ausfallen, fügte Masurek an, müsse das geplante Programm abgespeckt werden: „Wir können streichen, da ist Einsparpotenzial drin.“ Der Wirtschaftsförderer fügte hinzu: „Wir haben einen Plan B, davon können Sie ausgehen.“ Ausschussvorsitzender Jan-Philipp Beck merkte an: „Das ist ja ein großer Batzen, der da noch fehlt.“

Familienprogramm am Sonnabend

Masurek stellte Einzelheiten des derzeit geplanten Programms vor. Demnach gibt es am Sonnabend, 3. September, ein Familienprogramm, das durch einen Comic-Künstler geprägt wird. Dieser zeichnet einen Comic über das Leben von Wilhelm Busch. Die 24 Seiten dieses Werkes sollen laut Masurek auf großformatigen Bannern in Schaufenstern und an Fassaden befestigt werden. Zu diesen Bannern wird es eine Stadtrallye geben, bei der Preise zu gewinnen sind.

Für den Abend ist eine Busch-Revue geplant. Diese sollte eigentlich im Innenhof des Schlosses präsentiert werden, wird nun aber in die Aula des Ratsgymnasiums verlegt. Beck merkte kritisch an, eigentlich solle doch mit den Busch-Tagen die Innenstadt belebt werden, wo die Aula nicht liege. Die Verlegung erspare aber Kosten von 10 000 Euro, erwiderte Masurek. In der Revue werden sieben Streiche von Max und Moritz präsentiert, die Überleitungen werden in verschiedenen Kunstformen gestaltet.

Das Familienprogramm am Sonntag, 4. September, wird durch Künstler geprägt, die 3 D-Bilder auf das Pflaster der Altstadt malen. Dazu gibt es Walk-Acts zum Thema Busch, Lesungen und Ausstellungen.

15 000 Euro für Marketing

Auf Wunsch der Politiker stellte Masurek den Finanzierungsplan in Höhe von 70 000 Euro vor. Demnach schlägt die Revue mit 12 000 Euro zu Buche. Das Familienprogramm kostet für den Sonnabend 13 500 Euro und für den Sonntag 11 000 Euro. Für das Marketing werden 15 000 Euro veranschlagt, die Organisationskosten mit 14 000 Euro. Für Sonstiges, etwa den Shuttle-Bus vom Bahnhof in die Altstadt, kommen noch einmal 5000 Euro dazu. An Einnahmen stehen dem bisher gegenüber: Der Finanzierungsanteil der Stadt (31 000 Euro), geplante Ticket-Einnahmen der Revue (4500 Euro), Firmen-Sponsoring (8300 Euro) und sonstige Sponsoren (7100 Euro).

Fehlen die besagten 20 000 Euro. Thomas Pawlik (SPD) zeigte sich „irritiert über die hohen Organisationskosten“. Masurek antwortete, es handele sich „um eine vielfältige, aufwendige Organisationsarbeit“. ssr

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