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Ein halber Liter Leben

Blutspende Ein halber Liter Leben

Blut spenden ist unkompliziert, tut kaum weh und rettet Leben. Entsprechend motiviert haben sich am Montag sowohl Organisatoren als auch Teilnehmer bei zwei Blutspendeaktionen an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Stadthagen und an der Grundschule Obernwöhren gezeigt.

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Der 18-jährige Lasse Winkelhake (Bild links) macht es sich auf der Liege bequem.

Quelle: js

Stadthagen/Obernwöhren (js/vr). 24 Schüler der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege mit Schwerpunkt Persönliche Assistenz haben sich in Zusammenarbeit mit dem DRK um die Organisation der Blutspende an den BBS gekümmert. „Die Schüler sind zuständig für die Anmeldung und die Betreuung der Menschen“, erklärte Lehrerin Christa Sahlfeld. Gerade Erstspender brauchen besondere Unterstützung.
„Durch die echte Lebenssituation lernen die Schüler auf eine ganz andere Weise“, ist sich Sahlfeld sicher. „Jungen und Mädchen, die sonst eher schweigsam sind, kommen plötzlich aus sich heraus.“
Über 70 Schüler, alle mindestens 18 Jahre alt, haben sich für eine Spende bereit erklärt und sich im Anschluss die Leckereien des reich bestückten Buffets, dass ebenfalls vom Organisationsteam bereitgestellt wurde, schmecken lassen.
Auch in Obernwöhren wurde reichlich Blut gesammelt. Über 100 Spender nahmen auf den Liegen, die in der Grundschule vom DRK-Ortsverein Wendthagen bereitgestellt wurden, Platz. „Wir haben nach nur eineinhalb Stunden über 50 Spender gezählt und davon sind fünf Erstspender dabei“, sagte Ursula Weber. Die Vorsitzende des Ortsvereins Wendthagen freute sich darüber, dass auch viele junge Menschen vorbeikamen. „Wir sind ein gutes und fröhliches Team, da macht die Arbeit immer Spaß“, schmunzelte Weber. Zehn Frauen des Ortsvereins halfen bei der Blutspendeaktion und versorgten die Spender zusätzlich mit einem umfangreichen Büfett.
Ein besonderer Gast an diesem Tag war Reinhard Brodkorb. Der 54-Jährige hat bisher insgesamt 50 Liter Blut gespendet. Zum 100. Mal ließ Brodkorb sich einen halben Liter von seinem Lebenssaft abzapfen. Das erste Mal 1981. „Das war noch bei der Bundeswehr, wer zur Spende ging, bekam einen Tag Sonderurlaub“, lachte der Ottenser. 

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