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Ein letzter Brand vor der „Abrissbirne“

Stadthagen / Feuerwehreinsatz Ein letzter Brand vor der „Abrissbirne“

Zu einem Brand im Keller der ehemaligen Landeszentralbank an der Parkstraße sind am Dienstag rund 50 Feuerwehrleute aus Stadthagen und Enzen ausgerückt.

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Feuer im Keller: Von dem gerade im Abriss befindlichen Gebäude an der Parkstraße steigen Rauchwolken auf.

Quelle: rg

Stadthagen. Stadthagen (kle). Da das Gebäude ohnehin gerade abgerissen wird, entstand kein materieller Schaden, berichtete Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Rainer Pflugradt. Entsprechend waren zum Zeitpunkt des Feuers auch keine Personen in dem Keller.

 In einer langen Reihe über die komplette Parkstraße verteilt standen die acht Einsatzwagen der Feuerwehr, der Geruch des Qualms war noch über eine weite Strecke wahrzunehmen. „Im Keller hat alles Mögliche gebrannt“, erzählte Pflugradt, unter anderem Verpackungsmaterial und anderer Müll. „Einen Brandherd haben wir aber nicht gefunden.“

 Einen Kabelbrand oder ähnliches schließe er aus, da in dem Gebäude der Strom schon längst abgeschaltet sei. Er vermute eher Brandstiftung, ob fahrlässig oder bewusst, das werde man wohl nicht mehr herausfinden, da der Abriss im Anschluss wie geplant weitergehen solle.

 Der Einsatz der Feuerwehr an sich sei ohne große Probleme verlaufen, so Pflugradt. Jedoch sei die Unfallgefahr für die Helfer bei dem vielen Schutt nicht unerheblich gewesen. „Und die Zuwegung war natürlich unglücklich“, die Feuerwehrleute mussten erst durch einen schmalen Gang, um zur Rückseite des Gebäudes und zum Kellereingang zu gelangen – heraus kamen sie rußgeschwärzt. Bei dem Qualm habe es sich allerdings um normale Rauchgase gehandelt, sagte Pflugradt, für die Bevölkerung habe daher keine besondere Gefahr bestanden. Im Anschluss wurde der Keller trotzdem noch mit Hochdrucklüftern vom übrigen Qualm befreit. Bilder auf sn-online.de

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